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Vom Turnschuh bis zum leichten Steigeisen

BUCHBESPRECHUNG / BERGAUF – BERGAB AUF NEUEN WEGEN

07/09/12 Hundert Tages-Rundtouren – das sollte eigentlich reichen als Lebenspensum für einen durchschnittlichen Herbst-Wanderer. „Bergauf – bergab“ heißt das bei Pustet erschienene Buch von dem Salzburger Journalisten und Alpinismus-Spezialisten Thomas Neuhold.

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Freies Geleit für die Schotten

BUCHBESPRECHUNG / PINZGAUER KOST

24/08/12 Man kann es schon auch, sagen wir, nicht so gut treffen als Tourist im Salzburger Land: „An Zwiefa kloa schnein und mit de z’mudandn Schottn in Schmoiz örösten.“ In Schriftsprache: Die Zwiebel klein schneiden und mit den (sic!) grob zerriebenen Schotten in Butter anrösten.“

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Vom Salzburger Hang zu derb komischen Späßen

BUCHBESPRECHUNG / DIE FELSENREITSCHULE

17/08/12 Heutzutage werden in der Hofstallgasse höchstens B- und C-Promis von Fotographen „gehetzt“. Im 17. Jahrhundert war das noch anders. Da gab es zwar auch schon ein reges Gesellschaftsleben in Salzburg, wegen des Fürsterzbischöflichen Hof sogar ein recht glanzvolles. Gehetzt – und zwar in der Felsenreitschule, wo heute nur noch Bühnenfechten stattfindet, aber bald „Die Soldaten“ aufmarschieren – wurde nur das liebe Vieh.

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Alles leiwand!

BUCHBESPRECHUNG

29/06/12 Seit rund dreißig Jahren beschäftigt sich der Südtiroler Richard Vill mit Leinen, eine der ältesten Kulturpflanze. Dieser Tage wurde sein im Tauriska-Verlag erschienenes Buch „Leinen - Faszination & Inspiration“ vorgestellt, eine Zeitreise in der Geschichte der Leinenverarbeitung und der Mode.

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Warum ausgerechnet Mexiko?

BUCHBESPRECHUNG / JANACS / DER DUFT DER DICHTUNG

22/06/12 „Literatur entsteht aus Literatur, die aus Literatur entstanden ist, die aus Literatur entstanden ist.“ Das ist der erste Buchstaben-Schachzug von Christoph Janacs in einem Spiel, in dem die Buchstaben anderer zumindest gleich oft am Zug sind.

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Buchstaben klauben statt Bölzl schießen

BUCHBESPRECHUNG / POHN / LITERATURHAUS SALZBURG

08/06/12 Dass Mozart „beym Eizenberger“ auf  dem Luster geschaukelt ist, stimmt leider doch nicht. Es seien nur „ein erstaunlicher Lerm“ gemacht und ein paar Hängeleuchter des Lusters zerbrochen worden, schreibt Leopold Mozart an seinen Sohn, der also gar nicht dabei war. Dennoch wird der „Müllner Eyzenberger“, ein beliebtes Gasthaus in der Vorstadt, in den Briefen der Mozarts erwähnt.

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Geschwindigkeitsrausch auf zwei Rädern und vier Beinen

BUCHBESPRECHUNG / SPEED

06/06/12 In den nächsten Tagen sind wieder die rasenden Oldtimer in Salzburg unterwegs: Rennen in der Stadt und am Gaisberg. Das hübsche Buch „Speed“, das der Stadtteilverein Liefering unlängst herausgegeben hat, erinnert an sechzig Jahre Rennsportgeschichte auf der anderen Seite der Salzach.

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Dauergelaber über die Krise

BUCHBESPRECHUNG / RÖGGLA / DIE ALARMBEREITEN

01/06/12 Wir sind Krise. Katastrophismus ist in. Was passiert, wenn das Leben und die Sprache über Leben zum permanenten worst-case-Szenario werden? Apokalyptiker argumentieren für, Pragmatiker gegen die Krise. Alarmismus wird zum Codewort für die Medienberichterstattung.

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Mei liwa frids haudujudu

BUCHBESPRECHUNG / HOLZBAUER / MEISELF IN BOSDN

31/05/12 Nicht, dass der „Anflug“ auf die Neue Welt komplikationsfrei gewesen wäre: Mit der „Andrea Doria“ ist Wilhelm Holzbauer 1956 von Genua nach New York gereist, den Schiffsuntergang hat er glücklich überlebt. Ein Liner mit Namen „Ile de France“ hat ihn damals gerettet – aber das Ziel Holzbauers waren natürlich die USA.

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Pathologien des Menschen und seiner Kultur

BUCHBESPRECHUNG / MESCHIK / LUZIDIN ODER DIE STILLE

30/05/12 Wo sich Welt und Gott „Gute Nacht“ sagen? Eine absurde Erzählwelt als Spiegelbild unserer Lebenswirklichkeiten erschuf Lukas Meschik in seinem in jeder Hinsicht überdimensionalen Roman „Luzidin oder Die Stille“.

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Die Großeltern haben noch etwas auf Lager

BUCHBESPRECHUNG / SCHMITZER / DIE FALSCHE WITWE

29/05/12 Lager? Lager Glasenbach? Eine Autorin geboren in Glasenbach-Elsbethen. Ulrike Schmitzers Debut-Roman „Die falsche Witwe“ ist stilistisch und sprachlich zwar nicht unanfechtbar, dennoch ein wichtiges Buch: eines das Verdrängtes zur Sprache bringt.

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Getriebener der Unterhaltungsindustrie

BUCHBESPRECHUNG / NESTROY-BIOGRAPHIE

25/05/12 Ist über Johann Nepomuk Nestroy nicht schon alles gesagt worden? Wer das annimmt, wird staunen, was für ein griffiges Bild Renate Wagner von dem höchst ungewöhnlichen Dichter und Schauspieler mit ihrer neuen Biografie („Der Störenfried – Johann Nestroy – ein Theaterleben“) gelingt. – Nestroys Todestag jährt sich heute Freitag (25.5.) zum 150. Mal.

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Er und seine Mischpoche

BUCHBESPRECHUNG / FEINGOLD / WER EINMAL GESTORBEN IST, DEM TUT NICHTS MEHR WEH

24/05/12 In kurzen farbigen Porträts der wichtigsten Familienangehörigen beginnt Marko Feingold seine Biographie. Der Großvater wurde noch nach jüdischem Ritus beerdigt. Bei der nächsten Generation heißt es dann schon in Varianten des Grauens „… sind dann vermutlich im Warschauer Getto umgekommen“.

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Endstation Sehnsucht

BUCHBESPRECHUNG / FREISAAL

18/05/12 Food-Fotografen sprühen so einen Lack über die Gerichte, wegen der Appetitlichkeit. Ähnlich wirkt die Dachlandschaft von Schloss Freisaal. Aber das wurde wohl mit dem Bundesdenkmalamt abgesprochen (Marmorböden in Kirchen schauen heutzutage nach der Renovierung auch gern so aus) – und ändert nichts daran: Freisaal ist ein Sehnsuchtsort aus dem Märchenbuch.

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Die Heiterkeit des Geistes

LESEPROBE / IN SEARCH OF EXCELLENCE

02/05/12 Der Komponist Gerhard Wimberger, Jahrgang 1923, ist ein Augen- und Ohrenzeuge der sechzigjährigen Geschichte der Camerata Salzburg. Im neuen Buch über das Orchester, „In Search of Excellence“, beschreibt er die Zeit, als das Ensemble noch „Camerata Academica“ geheißen hat und sein Musizierstil von Bernhard Paumgartner geprägt wurde. Über Paumgartner als Mozart-Dirigent.

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