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Mr. Jazz in Salzburg

NACHGEFRAGT BEI ANDREAS NEUMAYER

08/06/20 Im Jazz ist die Gastronomie für die Atmosphäre deutlich wichtiger als Lachsbrötchen und Sektflöte in der Klassik. Davon abgesehen gibt es weder den Jazz noch die Klassik. Und auch die Fans unterscheiden sich voneinander weniger, als man meint. Andreas Neumayer ist der Leiter des Jazzit Music Club: „Viele aus unserem Stammpublikum gehen regelmäßig ins Mozarteum und haben bei uns eine Jahreskarte.“

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Nichts ist so analog wie Chorsingen

NACHGEFRAGT BEI HELMUT ZEILNER

19/05/20 Es gibt mehr Chöre als Fußballvereine: 2.240 Vereine zählt der Österreichische Fußball Bund. 3500 Chöre sind Mitglied im Chorverband Österreich. Vierhundert Mitglieds-Chöre gibt es allein im Bundesland Salzburg. „Dabei geht längst nicht jeder Chor gleich zum Chorverband. Die Dunkelziffer ist hoch.“

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Es lebt ja alles von der Energie des Publikums

NACHGEFRAGT BEI RENATE WURM

13/05/20 Das Herz von Renate Wurm schlägt für Das Kino. Mit ihrem mobilen Sommerkino brachte sie Leinwand-Flair vom Giselakai über die Burgen des Bundelandes bis ins Seengebiet. Ob und wie es weitergeht? Das hängt jetzt ganz davon ab, ob die Regierung endlich verbindliche – und brauchbare – Richtlinien für Kunst und Kultur bekannt gibt.

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Skypen mit Plato

NACHGEFRAGT BEI STELLA, HELENA UND THERESA

30/04/20In der Schule ist es einfacher, da zeigt man halt auf. Jetzt schickt man ein Mail.“ Helena geht in die Erste Gymnasium. Stella geht in die Fünfte: „Weniger geht natürlich immer. Dann ist es entspannter. Aber wir sind ja nicht in den Ferien.“ Theresa geht in Dritte Volksschule: „Tratschen kann man in der Mathematik Video-Konferenz echt nicht. Die Frau Direktor hört ja alles.“

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Eine Sekunde ist viel zu lang

NACHGEFRAGT BEI PETER SCHMIDT

24/04/20 Peter Schmidt ist der Leiter der Abteilung für Digitale Medien an der Universität Mozarteum, Leiter des Ton- und Video-Studios, Lehrbeauftragter für Musikproduktion, Beauftragter des Rektorates für Digitalisierung und – jetzt in Corona-Zeiten – Koordinator der Task Force distance learning“.

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Von Schockstarre ist keine Rede

NACHGEFRAGT BEI SHANE WOODBORNE

23/04/20 „Wir waren grad' in Beirut und haben dort zwei sehr idyllische Konzerte gespielt. Am Montag drauf, am 10. März, war im Büro noch alles normal. Dann kamen die Absagen. Und selbst da konnten wir das wahre Ausmaß noch nicht abschätzen...“ Shane Woodborne, der Geschäftsführer und einer der Cellisten der Camerata Salzburg, erzählt.

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Durchhalten und Kämpfen sind wir ja gewohnt

NACHGEFRAGT BEI ELISABETH SCHNEIDER

21/04/20 „Der schmerzlichste Verlust ist das gemeinsame Kulturerlebnis im Konzert, im Kino. Und das verwaiste Zeughaus tut weh. Das Haus, das sonst so lebendig ist, hat seine Belebtheit verloren.“ Ein Postwurf mit 15.000 Programm-Foldern zu den 34. Paul Hofhaimer Tagen ist Makulatur im Büro von Elisabeth Schneider vom Kulturkreis Das Zentrum in Radstadt.

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Pietät in Schutzmontur

NACHGEFRAGT BEI WALTER MÜLLER

16/04/20 „Die Menschen setzen sich zu wenig mit dem Leben auseinander. Dann kommt der Tod. Oft fängt man erst dann an, sich zu erinnern. Man sollte schon im Leben mehr über das Leben nachdenken.“ Walter Müller – Schriftsteller, Journalist und Dramaturg, Geburtstags-, Hochzeits- und Trauer-Redner – steht mit dem Tod nicht erst seit Beginn der „Krise“ auf vertrautem Fuß.

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Was Lao Ma über die Chinesen weiß

NACHGEFRAGT BEI WOLFGANG MASTNAK

10/04/20 In der Krise reden alle von China. Besonders, seit wir alle Masken tragen, wie sonst nur die Chinesen beim Flanieren in der Getreidegasse. Gib es sie tatsächlich, die kulturell bedingten Unterschiede zwischen „östlicher“ und „westlicher“ Mentalität und Etikette? Wie nur wenige Europäer hat Wolfgang Mastnak einen Einblick in chinesische Lebensart- und Kunst.

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Während der Krise muss man nicht an die Front

NACHGEFRAGT BEI DORIT EHLERS

08/04/20 „Ganz am Anfang steht ja die bewusste Entscheidung: Ich gehe in die freie Szene.“ Dorit Ehlers, freie Schauspielerin und Mitbegründerin des Netzwerks ohnetitel, betrachtet das aktuelle Thema „Prekäre Verhältnisse in Kunst und Kultur“ im Kontext ihrer Lebensplanung: „Trotz der üblichen Lebens-Haltungs-Zwänge bin ich nicht bemitleidenswert. Ich habe es mir selber so ausgesucht.“

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Seit vier fünf Tagen fühlen wir uns wieder topfit

NACHGEFRAGT BEI FRANK STADLER

03/04/20 Frank Stadler, Konzertmeister des Mozarteumorchesters, Primgeiger des Stadler Quartetts, gefragter Solist und Widmungsträger von Violinwerken namhafter zeitgenössischer Komponisten, hat sie hinter sich, die Corona-Infektion. Er und seine Lebensgefährtin, Mirga Gražinytė-Tyla, Chefdirigentin des City of Birmingham Symphony Orchestra, haben das Virus im Februar aus Madrid mitgebracht.

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Die Leute wollen, dass es uns gibt

NACHGEFRAGT BEI ANJA CLEMENTI

02/04/20 „Dass wir beide grad nicht arbeiten dürfen, kommt den Kindern zugute.“ Vormittags wird im Hause Clementi üblicherweise geprobt. Dieser Tage wird gelernt – und zwar mit den Kindern. Die Schauspielerin Anja Clementi, Ensemble-Mitglied im Salzburger Off-Theater, hat wie so viele in ihrer Zunft spielfrei.

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