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Spannende Zeiten rundum

BUCHBESPRECHUNG / ÜBERGÄNGE UND VERÄNDERUNGEN

31/12/12 Salzburgs Aufbruch ins neue Jahrtausend: Das ist genau jene Ära, da man begann, mutig mit Steuergeldern zu spekulieren. Als sich die Autoren dieses gewichtigen Bandes an die Recherche und dann ans Schreiben machten, war davon freilich noch keine Rede. Gewiss auch in den Wochen der Endredaktion noch nicht.

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Krautgarten statt Kraut und Rüben

BUCHBESPRECHUNG / AUS SALZBURGS HOHER SCHULE GEPLAUDERT

31/12/12 Hier hat Peter Handke (falsch) geschworen, nie wieder öffentlich aufzutreten. Hier haben Abraham a Sancta Clara und Leopold Mozart studiert. Marko Feingold trägt – falls er ihn trägt – ihren Goldenen Ehrenring. Von ihrem jüngsten Gebäude im Nonntal hat man den allerschönsten Blick auf die Festung: Die Universität Salzburg hat viele Facetten. Christoph Brandhuber hat die schönsten, spannendsten und skurrilsten Details aus der Geschichte der Universität Salzburg seit 390 Jahren zusammengetragen.

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Rätselhafte Nachbarn

BUCHBESPRECHUNG / HANS GÄRTNER/ RÄTSELHAFTER CHIEMGAU

19/12/12 Es ist ein wirklich netter Brauch, das „Christkindlsuchen“ in der Chiemgauer Gemeinde Schleching. Irgendwo im Gemeindegebiet findet sich jedes Jahr am 24. Dezember zur Mittagsstunde der Stall in Bethlehem…

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Kaplaninnen des Teufels und Himmelstauben

BUCHBESPRECHUNG / FRAUEN IN SALZBURG

12/12/12 Hat man vielleicht schon damals mit öffentlichen Geldern gezockt? Katharina Ruprecht stiftete der Stadt Salzburg 1823 eine Getreideschenkung zur Unterstützung verarmter Bürger. Die Hofapothekers-Witwe betonte in ihrem Testament, dass nach ihrem "unabänderlichen Willen" dieses Vermögen niemals in das Kommunal- oder Stiftungsvermögen der Stadt einfließen dürfe.

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Was Pfau, Löwe und Pferd singen

BUCHBESPRECHUNG / DIE SINGENDEN STEINE VON MONREALE

07/12/12 Man kennt Rainer Straub noch als Gründer und des Paul Hofhaimer Consorts – Bahnbrecher (ur)alter Musik in Salzburg. Der ambitionierte Musiker, Chorleiter und Lehrer aus Zell am See hat sich im Alter einem ganz eigenwilligen Tätigkeitsfeld verschrieben. Er sucht in romanischen Kreuzgängen nach verschlüsselten Botschaften.

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Bedürfnis nach Wärme, Abneigung gegen Berührung

BUCHBESPRECHUNG / FEDERMAIR / DIE APFELBÄUME VON CHAVILLE

06/12/12 Peter Handke hat Geburtstag - und ist an seinem Siebziger sogar in Salzburg: Er nimmt heute Donnerstag (6.12.) den "Großen Kunstpreis des Landes Salzburg für Literatur" entgegen. Einen Dichter ehrt man freilich am meisten, indem man ihn liest. Was bei Handke nicht immer einfach ist. Ein wenig auf die Sprünge helfen können Leopold Federmairs „Annäherungen an Peter Handke“. Sie sind unter dem Titel „Die Apfelbäume von Chaville“ bei Jung und Jung erschienen.

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Nur nicht liegen bleiben

BUCHBESPRECHUNG / SO VIELE WEGE

30/11/12 Im Dezember 2012 wird die Salzburger Straßenzeitung Apropos 15 Jahre alt. Anlässlich ihres Jubiläums bringt sie ihr drittes Buch mit dem Titel „So viele Wege“ heraus. Mitgewirkt haben 32 von 70 Verkäuferinnen und Verkäufern: berührende, in ihrer Ehrlichkeit oft schonungslose Reflexionen des bisherigen Lebensweges, aber auch spielerische und optimistische Betrachtungen und Ausblicke auf Gegenwart und Zukunft.

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Unbekannt im eigenen Land

BUCHBESPRECHUNG / HEINRICH PFLANZL

23/11/12 Dem Mimen – und auch dem Opernsänger – flicht die Nachwelt sprichwörtlich keine Kränze. In einem Buch erinnert Robert H. Pflanzl, langjähriger Leiter der Opernschule an der Universität Mozarteum, an seinen Vater: Heinrich Pflanzl war Kammersänger der Dresdner Oper.

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Vor dem Vergessen, das lang sein wird

BUCHBESPRECHUNG / ANALIS / PRÄLUDIUM ZUR NEUEN KÄLTE DER WELT

22/11/12 Der griechische Dichter und Diplomat Dimitri T. Analis hat seine letzten 16 Gedichte auf Französisch geschrieben. Jedes Einzelne ein Drama, ein Epos – oder eine Geschichtsdokumentation von opulenter Farbigkeit und erschreckender Klarheit. Peter Handke hat übersetzt.

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Beklemmend und befreiend

BUCHBESPRECHUNG / BUCHRAUB IN SALZBURG

25/10/12 Provenienzforschung und Restitution kommen vor allem in Zusammenhang mit berühmten Gemälden in die Zeitung. Erst voriges Jahr hat das Museum der Moderne Mönchsberg seine einzige Klimt-Landschaft - „Litzlberg am Attersee“ - der rechtmäßigen Besitzerin zurückgegeben. Aber die Nazis haben nicht nur Bilder geraubt, sondern auch Bücher.

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In den Sixties ging’s so richtig los

BUCHBESPRECHUNG / ROCK HISTORY SALZBURG

01/10/12 Wie in vielen anderen Städten hat sich auch in Salzburg nach dem Zweiten Weltkrieg unter dem Einfluss US-amerikanischer Musik eine ganz neue Generation an Bands herausgebildet. Deren Geschichte und Geschichten hat nun der Autor Hannes Stiegler in einem bildreichen Band zusammengetragen.

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Literarische Vaterbilder

BESPRECHUNG / SALZ

28/09/12 Versehrt, verschlossen, am Ende des Lebens, aber auch lebensfroh, zärtlich und literarisch versiert: Das neue Themenheft der Salzburger Literaturzeitschrift SALZ zeigt verschiedenste Zugriffe auf Vaterfiguren – und dabei eine Leistungsschau (auto-)biographischen Schreibens.

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Vom Turnschuh bis zum leichten Steigeisen

BUCHBESPRECHUNG / BERGAUF – BERGAB AUF NEUEN WEGEN

07/09/12 Hundert Tages-Rundtouren – das sollte eigentlich reichen als Lebenspensum für einen durchschnittlichen Herbst-Wanderer. „Bergauf – bergab“ heißt das bei Pustet erschienene Buch von dem Salzburger Journalisten und Alpinismus-Spezialisten Thomas Neuhold.

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Freies Geleit für die Schotten

BUCHBESPRECHUNG / PINZGAUER KOST

24/08/12 Man kann es schon auch, sagen wir, nicht so gut treffen als Tourist im Salzburger Land: „An Zwiefa kloa schnein und mit de z’mudandn Schottn in Schmoiz örösten.“ In Schriftsprache: Die Zwiebel klein schneiden und mit den (sic!) grob zerriebenen Schotten in Butter anrösten.“

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Vom Salzburger Hang zu derb komischen Späßen

BUCHBESPRECHUNG / DIE FELSENREITSCHULE

17/08/12 Heutzutage werden in der Hofstallgasse höchstens B- und C-Promis von Fotographen „gehetzt“. Im 17. Jahrhundert war das noch anders. Da gab es zwar auch schon ein reges Gesellschaftsleben in Salzburg, wegen des Fürsterzbischöflichen Hof sogar ein recht glanzvolles. Gehetzt – und zwar in der Felsenreitschule, wo heute nur noch Bühnenfechten stattfindet, aber bald „Die Soldaten“ aufmarschieren – wurde nur das liebe Vieh.

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