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Zur Besprechung Frau Clavigo lässt Herrn Marie sitzen (28.7.)

28/07/15 Kleines Ahäm: „Mir geht in der Welt nichts über mich!“ (Fortsetzung: „Und Gott ist Gott, und ich bin ich“) ist nicht ein Rest aus dem Originaltext Clavigo, sondern aus Goethes „Saytyros“. Ansonsten volle Zustimmung zu Ihrer Kritik an der Aufführung „nach“ Goethe – und auch zu den Banalsätzen Kimmigs, die er als Rechtfertigung für den Geschlechtertausches angeführt hat: die Originalkonstellation sei „abgelutscht“. Das ist der sex change auf dem Theater ebenfalls, und das seit Jahren.
Karlheinz Rossbacher

 

Zur Eröffnungs-Festrede Macht der Zeit (26.7.)

27/07/15 Herzlichen Dank für den Abdruck der Rede von Rüdiger Safranski.
Zu Ihrer Einleitung: Die Marschallin nennt die Zeit, laut Hofmannsthal, „ein sonderbar Ding“.
Gero Reinitzer

Zur Glosse Ouverture militaire (24.7.)

24/07/15 Also ich wär für das Beibehalten der Militärmusik in der aktuellen Besetzung und für das Einsparen des Präsidenten-Ehepaares...
Hermann Urabl (ehemaliger Militärmusiker)

Zur Besprechung „Missa solemnis“ Aus inneren Welten (23.67.)

23/07/14 Lieber alter Freund Friedl, ich danke dir sehr herzlich für deine trefflichen Zeilen im DrehPunktKultur über die „Missa solemnis“. Du verstehst es – wie üblich – in einer bewundernswerten Mischung aus Objektivität und Subjektivität, diesen unvergesslichen Abend zu beschreiben und zu würdigen. Dein Wissen und Können, das der Leser registriert und spürt, ist frei von jeglicher Selbstdarstellung oder gar Eitelkeit.
DrehPunktKultur, seit Jahren von mir kompetent und hoch geschätzt, ist der richtige Ort für deine Beiträge. Freue mich schon wieder auf deine nächste Glanzleistung. Wie erfreulich und erfolgreich, dass dich unser Freund Niese so nachdrücklich gefördert hat!
Ferdinand Dreyer

Zur Besprechung Herbert Schuch Glockensymphonie für Klavier (22.7.)

23/07/15 Bitte richten Sie Herrn Kasparek aus, dass ich mich sehr über seine Kritik zu dem aussergewöhnlichen Klavierabend gefreut habe. Gerade das „mehr“ eines Konzertes gegenüber der CD kommt heraus, dieses  „live ist unerreicht“! ...was natürlich auch mit der Konzentration zu tun hat, die im Konzert eine andere ist, als zuhause.
Eine Glosse wert wäre allerdings das Programmheft für € 5.50:
--Deckblatt Schuch Festspiele
--Inserat
--Deckblatt Schuch, Datum...
--2 Seiten Programm
--Foto Glockenturm
--Text „in Kürze“ (ohne Autor)
--6 Seiten „deutsch“ zum Programm
--4 Seiten „english“ zum Programm, den man normal überblättert, da deutschen Text gelesen, doch: Wie passen 6 deutsche Seiten auf 4 englische? und siehe da: English-language programme notes are made possible by a generous donation by... dann registriert man, dass der deutsche und der englishe Text von verschieden Autoren sind. Sollen die Deutschsprachigen nicht lesen, was die ausländischen Gäste und umgekehrt lesen? War die Spende vielleicht nicht groß genug, um beides zu übersetzen? Oder haben die folgenden 8 Inseratseiten sowie der Kaufpreis dafür nicht ausgereicht? - Irgendwie fühle ich mich auf den Arm genommen.
Joachim Schlote

Zu einer nicht geschriebenen Konzertbesprtechung

03/07/15 Am 25.6.15 hat im Orchesterhaus ein kaum beachtetes Abschlusskonzert der Dirigierklasse von Hans Graf stattgefunden. Ich vermisse da eine Berichterstattung von DrehPunktKultur. Herr Kasparek wurde gesichtet, sonst salzburgtypische Kompetenz. Aufgefallen ist, dass bis auf Graf die küenstlerische Wertschöpfung aus dem Ausland war. Die Absolventen machten mit einem leichten "Graftouch" eine ausgezeichnete Figur vor einem sehr gut disponierten Orchester.
Robert Hutya

Zum Wortlaut des Dachverbands Und am Ende: Ur-stolz auf dieses Land! (29.6.)

30/06/15 Interessant ist, dass zum Jubiläumsjahr „Salzburg 20.16“ ein Film mit den Wiener (!) Philharmonikern gedreht wird. Ja, um Himmels willen: Hat Salzburg denn kein eigenes, sogar ziemlich gutes (Mozarteum-)Orchester??
Monika Sigl-Radauer MA

Zur Konzertbesprechung It’s all about that Bach (10.6.)

11/06/15 Ihre Besprechung des Orgel-Konzertes im Großen Saal der Stiftung Mozarteum am 10.6.2015 löste bei meiner Frau und mir (nachdem wir uns diese Aufführung auch angehört hatten) nur ein völlig unverständlichen Kopfschütteln aus. Ich würde diese Aufführung als „Bach in Las Vegas“ benennen,  meine Frau (eine Germanistin) bemängelt überdies eine sprachlich wenig überzeugende Darstellung – nahe dem Kitsch. Sollte sich diese Dürftigkeit wiederholen, werde ich Ihre Kulturzeitung einfach abbestellten.
Heinz Rossmann

Zum Stich-Wort „Winnetou war ein Krischt“ (8.6.)

09/06/15 Das Stich-Wort zum Tod von Pierre Brice ist sehr schön gelungen, da ist vieles drinnen, unterlegt mit Ironie und feinem Humor.
Ich sah meinen ersten Winnetou-Film ca. 1970 im Kino von Bischofshofen. Meine Oma hatte einen engen Draht zum Kinobesitzer, der gleichzeitig der Kartenverkäufer war und den Einlass machte und darüber hinaus einen pädagogischen Weitblick hatte: „Wenn ich den Kleinen (8) mit seiner Oma jetzt in einen Film ab 14 Jahre einlasse, dann wird er bestimmt bald ein großer Karl May-Leser” – und er hatte rechtbehalten!
Das Tausendjährige Reich hat Lex Barker (ausgehend von New York) über das alte Jugoslawien hinaus bis in den tiefsten Dschungel Afrikas ausgedehnt, wo er – von Affen sozialisiert – jedem widerspenstigen Krokodil entweder das Messer bis zum Schaft in den Bauch rammte und jedem (bösen!) Löwen mit bloßer Hand den Hals umdrehte .... Der war vielleicht doch kein Krischt.
Peter Fuschelberger

Zu einer Newsletter-Abbestellung

25/05/15 Ich bin/war an ihren tollen Berichten sehr interessiert, um mein Leben zu vereinfachen und der Mailflut gegenzusteuern habe ich aber beschlossen, ihre homepage anlassbezogen zu besuchen, um die tägliche Maillawine zu reduzieren.
Ich bedanke mich für ihren tollen Einsatz, manche der Berichte waren für mich wirklich Sternstunden des Salzburger Kulturjournalismus – drum bitte nicht auf sie projizieren – meine Motivlage ist für die Abmeldung ausschlaggebend.
Günter Berger

Zur Konzertbesprechung Vom Licht über die Hölle in den Himmel (21.5.)

22/05/15 Der Event am 21.05. im Mozarteum mit Elisabeth Fuchs und Herrn Obonya war für uns „interessant“. Mehr eigentlich nicht. Das Orchester toll, die Sängerinnen kamen am Schluss, wie Sie auch feststellten, etwas unter die Räder und Herrn Obonya verstand man schlecht. Wir saßen auf der Galerie aber nur mühsam war seinen Texten zu folgen. M.E. fehlte es an der Technik. Sogar das Burgtheater hat Audioeinrichtungen, sodass man jeden Schauspieler über die Akustikanlage und Lautsprecher gut versteht. Das Mozarteum ist ein Konzertsaal mit Nachhall und keine Sprechbühne.
Hermann und Gerlinde Bommer, Burghausen

Zur Glosse Endlich weltoffen und tolerant (21.5.)

22/05/15 Grüne Welle bei heterosexuellen Ampelpärchen oder sieht man rot?
Herzliche Gratulation für die Glosse von Heidemarie Klabacher mit der Analyse der Szenarien und Eventualitäten, die durch die sicherlich nicht ganz billige Umstellung der Ampeln an der Staatsbrücke ausgelöst wird. Mir kommt in dem Zusammenhang auch das offizielle Schild zur Kennzeichnung eines Gehwegs in den Sinn: da gibt es immer noch den Mann mit Hut, der ein kleines berocktes Mädchen an der Hand abschleppt. Ist das noch denkbar in unseren Zeiten?!
Haben wir keine anderen Probleme?
Robert Faust

Zur Ausstellungsbesprechung Schade? Gottseidank? (27.3.)

28/03/15 ich bin fast sprachlos ob der so nebenbei, so global getätigten aussage: „Das zum Glück ehzeitig versenkte Modell für ein Hallenbad, für das man - ohne die Grundlagen der Statik zu bemühen - Schwimmbecken auf mehreren Etagen vorgesehen hat.“
sie ist so grenzenlos dumm und unbedarft – und die erde ist eine scheibe – dass ich sie nicht einmal in einem boulevardblatt erwartet hätte. im team des planenden architekturbüros heike matcha+günter barczik waren die renommiertesten, weltweit tätigen tragwerksplaner (landläufig „statiker“), das büro bollinger und grohmann aus frankfurt. sie haben bereits unzähligen atemberaubenden, zukunftsweisenden, sozusagen „unvorstellbaren“ projekten von architektInnen die nötige standfestigkeit garantiert. (www.bollinger-grohmann.com)
ich fände es angemessener solche artikel, aus denen absoluter unverstand und groteske fehleinschätzung der eigenen urteilsfähigkeit spricht, in zukunft nicht als fachliche kritik, sondern als private meinung zu kennzeichnen.
Ursula Spannberger

Zur Leseprobe Die zarten Blumen der Seele gebrochen (13.3.)

14/03/15 Habe den Bericht über „Die zarten Blumen der Seele gebrochen“ mit großem Interesse gelesen, besonders auch da ich in meinen Jugendjahren nur wenige Bücher von Rachmanowa lesen konnte. Dann im März stellte Ilse Stahr ihr Buch vor „Das Geheimnis der Milchfrau in Ottakring“ (Almathea-Verlag) in der Frauenhilfe und erzählte auch über das Leben in Russland, Österreich und in der Schweiz. Dann gab es noch im Yamahasaal im Petersbrunnhof im Dezember einen Abend. Danke für diese weitere Information.
Helgard Ahr-Leitner

Zum Konzert-Vorbericht Der Alte und sein Weg in den Himmel (27.2.)

01/03/15 „Hierzulande kennt kaum jemand dieses 1900 entstandene Werk von Edward Elgar…“: Was ist hierzulande? Wahrscheinlich die Provinz, zuumindest vom 30. August bis zum 15. Juli.
http://konzerthaus.at/magazin/Home/tabid/41/entryid/113/Default.aspx: Ein weiterer Vokal-Höhepunkt wird die Aufführung des Oratoriums „Dream of Gerontius“ von Edward Elgar am 5. und 6. Juni. Die Wiener Symphoniker präsentieren dieses spätromantische Werk – das auf Basis eines Gedichts von John Henry Newman eine Seelenwanderung schildert, und das im Dezember 2009 im Musikverein mit den Wiener Philharmonikern unter Sir Simon Rattle für Aufsehen sorgte – unter James Judd mit Karen Cargill, Michael Fabiano und Mark Stone als Solisten sowie mit der Wiener Singakademie. Gerontius 2009 und 2012 in Wien.
Otmar Hutya

Zum Kommentar Allergrößte Ansteckungsgefahr! (19.2.)

19/02/15 Herzliche Gratulation Herr Kriechbaum zu Ihrem Beitrag über die ansteckende Begeisterung von Lisi Fuchs. Ihr großartiges Engagement und ihren Ideenreichtum haben Sie überaus treffend beschrieben und wir sehen das als langjähriger Sponsorpartner von Philharmonie und Kinderfestspielen genauso. Das entspricht genau dem Geist, den wir mit unserem Erste-Salzburger Sparkasse-Kulturfonds fördern wollen.

Stefan Soriat, Salzburger Sparkasse Bank AG
Unternehmenskommunikation und Sponsoring

Zur Opern-Rezension Nero und seine Haberer (3.2.)

04/02/15 Danke! Die Rezension spricht mir aus der Seele! Obwohl ich schon mindestens drei (durchaus "hochkarätige") Inszenierungen gehört/gesehen habe...die von Karoline Gruber inszenierte Aufführung war für mich die bisher überzeugendste.
In einem Guß wurde das Stück bis zum bitteren Ende vorangetrieben, alles völlig logisch, die Charaktere bestens herausgearbeitet, was sicher erst durch die TopLeistungen der StudentInnen möglich wurde. Dass einige von ihnen auch noch stimmlich hervorragend waren - bei diesen Verrenkungen - umso beachtenswerter. Verwunderlich, wie Musik und Brutalität zueinanderfinden.
(Macht-)politisch brutal und leider! hochaktuell. Die PseudoHuldigung durch ein abgetackeltes, abgefackeltes Imperium, das "Happy-End", das die Kurzlebigkeit dieser auf Macht, Gier und Brutalität aufgebauten Beziehung vorwegnimmt.
Andrea Nießner

Zum Ausstellungsbericht Ein Autogramm aufs Gipsbein (29.1.)

31/01/15 Sie irren sich: Im jahre 1965 war von Beatles nur John Lennon verheiratet. Ringo Starr heiratete 1965 Maureen Tigrett - das genaue Datum ist mir nicht bekannt.
Karlheinz Mistlbachner, Wien

Zur Besprechung In Klang verwandelte Sehnsuchtsträume (19.1.)

21/01/15 Lieber Herr Prof. Stenzl, da sich Ihr Leserbrief letztlich auf meinen Programmheftartikel bezieht: natürlich ist das Horn im Prinzip ein Blechblasinstrument, natürlich war es auch in dieser Aufführung vierfach vertreten. Ich meinte natürlich „schweres Blech“, also Trompeten. Posaunen, Tuben usw. Nicht nur meiner Meinung nach hat das Horn eine Mittlerfunktion zwischen Holz und Blech – aufgrund seiner Geschichte, seiner besonderen Klanglichkeit. Warum wohl ist es Mitglied im klassischen Holzbläserquintett? Und Debussy hat es keinen Takt lang als schmetterndes Blech eingesetzt.
Gottfried Franz Kasparek

Zur Besprechung In Klang verwandelte Sehnsuchtsträume (19.1.)

19/01/15 Mit Interesse habe ich Ihre Besprechung der Aufführung von Claude Debussys [Prélude à] l'après-midi d'un faune gelesen, aber auch mit einiger Überraschung: Es sei dies ein Werk, „das ohne Blechbläser auskommt“, schreiben Sie. Wurde es wirklich „ohne“ aufgeführt? In meinen Partituren stehen „4 cors à pisons en fa“, also vier Hörner, bereits im Takt 4f. sind das erste und dritte, wenn auch piano, zu hören.
Jürg Stenzl

 

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