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Zum Konzertbericht Flötenzauber mit Saitenspiel verbandelt (12.11.)

13/11/12 Warum sollte Bachs vielsätzige C-Dur Sonate streng oder nicht streng sein, aber dafür lieblich und reich verziert? Diese Sonate ist im übrigen auch keine Bearbeitung (höchstens eine Einrichtung), da es sich um eine „Basso Continuo”-Sonate handelt und es bekanntlich barocke Praxis ist und war, die Akkordarbeit nicht nur dem Cembalo oder der Orgel anzuvertrauen. „Perfekte Atemkontrolle” alleine wird es beim Decrescendieren wohl nicht nur gewesen sein, aber was ist daran wirklich für eine Rezension relevant...
Egal, aber ich mag einfach keine Rezensionen, die mir vermeintliche Fachkompetenz suggerieren und noch dazu „vorschreiben” wollen, wie Werke sind oder eben nicht, auch wenn sie noch so gut gemeint sind, wie diese.
Norbert Trawöger

Zur Hintergrundgeschichte Von Orchideen und Wurstwaren (12.11.)

12/11/12 Herzlichen Dank für Ihren Kommentar zur Biennale und dem ärgerlichen Agieren der ÖVP. Ihm ist nur eines hinzuzufügen: Nach mehreren Konzerten, die ich besuchte, möchte ich die Biennale nicht missen und freue mich schon auf die kommenden Konzerte.
Christoph Janacs

Zum Stich-Wort Leseratte und Bücherwurm (8.11.)

08/11/12 Aus ihrem heutigen Artikel bin ich nicht ganz klug geworden: Meinen Sie das, was Sie schreiben ernst und verstehen Sie es als Kritik an dem neuen Sujet der Salzburger Buchwoche? Oder halten Sie es mit der Ironie, die mir dann aber etwas wenig nachvollziehbar ist?
Wie auch immer: Ich verstehe und bezeichne mich oft als Lese-Ratte, wiewohl ich die besagten Nager nicht so schätze (und damit vielleicht einem landläufigen Vorurteil folge), und versuche die Welt nicht durch die rosarote Brille zu sehen (was, genau genommen, auf die Färbung des Glases und nicht auf die des Rahmens anzuwenden ist...).
Das Buchwochen-Maskottchen habe ich jedenfalls bereits ins Herz geschlossen. Und wenn es mir einmal über den Weg läuft, werde ich es verfolgen: nicht aber um es zu vernichten, sondern um mit ihm ein Pläuschchen über Literatur und was sie so alles anzurichten imstande ist zu führen.
Christoph Janacs

Zur Glosse Zu früh dran (7.11.)

08/11/12 Ich gratuliere Herrn Dr. Thuswaldner zu seiner Glosse über den erfolgreichen Weltraumspringer, der aber nicht über seinen eigenen Schatten zu springen vermag. Der Autor  verbindet Witz und Kritik in bewundernswerter Weise, was ich schon seit Jahren an ihm schätze. Diese Art von Journalismus ist nicht allzu häufig. „Mache gut, was andre verdarben!“ Der Beitrag passt wie die Faust aufs Auge, ich meine nicht die den armen LKW Fahrer verletzende. TU FELIX, TACE wäre wohl eine nötige Maßnahme von RED BULL, um weitere mini-diktaturfördernde Gedanken und Taten zu verhindern.
Ferdinand Dreyer, Salzburg

Zur Hintergrund-Geschichte In die Bibliothek gehören echte Bücher (3.10.)

11/10/12 Ich schließe mich den Protesten gegen die Absicht der Direktorin der Österr.Nationalbibliothek, künftig die Schriftwerke nur mehr in digitalisierter Form aufzubewahren, mit großer Überzeugung an. Ich möchte hier auf eine grundsätzliche Frage eingehen, welcher bei der Umstellung auf neue Technologien meines Erachtens viel zu wenig Beachtung beigemessen wird. Es ist die Ausschließlichkeit, mit der solche Umbrüche meistens vollzogen werden, ohne auf soziokulturelle Gegebenheiten Rücksicht zu nehmen. Das "handliche" Buch ist ein Wert, der nicht einfach mit technisch-ökonomischen Argumenten hinweggefegt werden sollte. Nicht alles Herkömmliche, wenn Sie wollen "Alte", ist a´priori unpraktisch, überholt, ganz abgesehen von dem genannten ideellen Wert. Frau Rachinger scheint einem sogenannten "unaufhaltsamen Trend" genügen zu wollen und außer Acht zu lassen, dass sie damit selbst in ihrer bedeutenden Position diesen Trend befördert bzw. kräftig an dessen Schwungrad mitdreht. Immer sogleich von "globalen Zwängen" zu reden, halte ich im Sinne des oben Gesagten für menschenverachtend. Wenn wir die Menschen, besonders natürlich die Ältere Generation - aber nicht nur diese, glauben Sie mir - nicht von der Gesellschaft ausschließen oder an den Rand drängen wollen, dann muss die Einsicht Platz greifen, dass es - auch wenn hier viele Ökonomen aufheulen werden - nebeneinander verschiedene Formen und Zugänge zu gemeinschaftlichen und kulturellen Angeboten geben muss. Dies ist zugegebenermaßen letztlich eine Frage von Wertigkeiten in der Gesellschaft.
Georg Weigl

Zum Hintergrund-Bericht In die Bibliothek gehören echte Bücher (3.10.)

04/10/12 Offen gesagt, bin ich entsetzt über die Naivität einer Nationalbibliotheks-Leiterin der digitalen Archivierung gegenüber. Als ob es nicht schon vorgekommen wäre, dass Festplatten ihren Geist aufgeben, back ups vergessen oder erst gar nicht so eingerichtet wurden, dass eine aktualisierte Reserve als Ersatz hergenommen werden kann. Oder greift man dann im Fall eines Ausfalls der elektronischen Speicherung halt doch auf parallel archivierte reale Bestände zurück? War alles schon da. Was aber, wenn das eben nicht mehr gemacht wurde? Sendet man dann Hilferufe aus - auch alles schon da gewesen! - an Privatpersonen, ob sie eventuell noch ein Restexemplar zu Hause haben, welches dann ein zweites Mal digitalisiert werden kann?

Ich staune immer wieder, wie vertrauensselig wir uns gegenüber einer überproportionierten Technik verhalten, jetzt einmal davon abgesehen, dass – und hier stimme ich Tomas Friedmann vollkommen zu – gegenständliche Bücher als solche auch Wert zu schätzen sind. Und noch einmal abgesehen davon, dass das Lesen auf einem Monitor eine völlig andere Erlebensweise ist als in einem Buch oder einem Manuskript zu blättern, es ganz unvirtuell in der Hand zu halten...

Wollen wir uns wirklich einer Virtualität - so viele Vorteile sie auch hat, keine Frage - so vollkommen anvertrauen bzw. ausliefern?
Wolfgang Danzmayr

Zur Konzertkritik Melancholie, du liebliche Nymphe (31.8.)

22/09/12 Nach Rückkehr aus dem Urlaub - der am 30.08. mit dem Besuch des besagten Carreras-Liederabends im Rahmen der Salzburger Festspiele seinen stimmungsvollen Auftakt nahm - kam ich erst gestern dazu, die Rezensionen über das Recital von José Carreras im Haus für Mozart zu lesen, und ich muss gestehen, dass ich Ihren Artikel als ziemlich respektlos empfinde!
Mag sein, dass Herr Carreras - gerade in Salzburg - schon bessere Abende hatte. Auch trifft es wohl zu, dass der große katalanische Tenor heute nicht mehr so singt wie noch vor 30 Jahren - zu seinen Glanzzeiten unter Herbert von Karajan. Schließlich liegt es in der Natur der Sache, dass jede Stimme mit dem Alter reift - wenngleich sie auch an Glanz und Höhe einbüßt. Im Zusammenhang mit Carreras' diesjährigem Recital bei den Salzburger Festspielen von einer "künstlerischen Leichenfledderei" zu sprechen, ist jedoch der Gipfel der Respektlosigkeit!
Als Berufssängerin und Cellistin kann ich wohl von mir behaupten, dass auch ich über ein gewisses Maß an Urteilsvermögen verfüge und nicht ganz auf meinen Ohren sitze! So wundert es mich - ehrlich gesagt - immer wieder, wie einfach heutzutage solche niveaulosen Rezensionen Eingang in die Feuilletons angeblich hochwertiger Zeitungen finden - zumal sie in den meisten Fällen auch noch von Verfassern stammen, die in ihrem Leben noch nie (oder bestenfalls unter der Dusche!) einen Ton gesungen haben!
Ihrem Salzburger Kulturmagazin hatte ich eigentlich etwas mehr Sachverstand,  künstlerisches Niveau sowie Respekt vor einem der größten Tenöre unseres Jahrhunderts zugetraut, und ich bedauere zutiefst, dass in unserer Zeit des allgemeinen Kulturverfalls offensichtlich auch der Anstand und das Niveau immer mehr auf der Strecke bleiben!
Sylvia Kreye (Dipl. Sängerin und Staatl. geprüfte Musikpädagogin), Wien

Zum Kommentar Riesenerfolg trotz vieler freier Plätze? (31.8.)

01/09/12 Mit großem Interesse habe ich den hochinteressanten Bericht "Riesenerfolg trotz vieler freier Plätze?" gelesen.
Während der Kirchenmusik-Werkwoche sind wir oft in der Nacht mit dem Taxi in das Kolpinghaus "heim" gefahren und da erfährt man durch die alten versierten Fahrer so allerhand. z. B. Dass das Taxigeschäft arg zurück gegangen ist, weil u a Gäste aus B'gaden, R'hall, Fuschl, St. Wolfgang usw. ausfallen.
Die diversen Hotels setzen ihre eigenen shuttle-busse ein. Angeblich kaufen Salzburger Hotel-Portiers nach wie vor große Kartenkontigente gleich am Anfang ein und verhöckern sie dann an ihre Gäste zu Wucherpreisen. Angeblich werden bis zu 800 € und mehr bezahlt. Ausserdem soll es noch Super-Firmen aus aller Welt geben, die für ihre "Geschäftsfreunde" als Geschenke Festspielkarten verschenken, die aber dann aus Uninieresse gar nich benutzt werden = freie Plätze!!
Was ich ganz, ganz großartig finde: Die Siemens-Festpiel-Nächte auf dem Kapitelplatz, mittels Riesenbildwand und sehr gutem Ton! Ich war da heuer öfters dort und da schätzte ich bei den schönen Sommerabenden schon über 1000 Besucher, die dann sogar auf Bänken auf der Südseite des Doms und auf dem Boden sitzen. Mäuschenstill, alle Alterstufen und kaum einer geht während der Aufführung weg. Eine herrliche Einrichtung = Festspiele des kleinen Mannes. Nicht nur ich bin begeistert von diesem Angebot, ich habe mit vielen Menschen aus aller Welt sprechen können - manche gar nicht verstanden, aber die strahlenden Gesichter sagten alles …
Christian Günther, Fridolfing

Technische Probleme

30/08/12 Die Internet-Adresse www.drehpunktkultur.at liefert zuletzt häufig eine Fehlermeldung (oder manchmal eine unformatierte Indexseite), während Links auf spezifische Artikel normal funktionieren.
Peter Schmitt, Wien

Eine von vielen Klagen derzeit – das Problem ist leider noch nicht identifiziert, aber die Technik ist dran an der Sache. Wir können unsere Leserinnen und Leser im Moment nur bitten, über den Newsletter direkt auf die Texte zuzugreifen. Hat man den DrehPunktKultur erst mal auf dem Bildschirm, sollte die Navigation klaglos funktionieren.
krie-

Zur Besprechung Ein gutes Stück „Originalklang“ für Bruckner (28.8.)

29/08/12 Ihre Bewertung der Interpretation der Neunten Bruckner und des Te Deum von Anton Bruckner durch Herreweghe erscheint mir bei all meiner Offenheit für den  Originalklang eher unkritisch. Ich habe mir vorher die Einführung von Frau Tenner angehört (und bin ziemlich gut mit Bruckner vertraut). Beim Konzert war ich dann eher enttäuscht. Eine Darlegung meiner Gründe würde den Rahmen einer E-Mail sprengen. Ich möchte nur meine Verwunderung anfügen, dass Ihre Angabe der Altistin nicht stimmt. Es hat nämlich die schwedische Mezzosopranistin Ann Hallenberg gesungen und nicht, wie von Ihnen angeführt, Okka van der Damerau. Ich will doch hoffen, dass Sie persönlich anwesend waren.
In einem Punkt stimme ich mit Ihnen allerdings überein: Es war bekanntlich Bruckners Wunsch das Te Deum an die Stelle des 4. Satzes zu setzen. Allerdings wäre dann keine Pause möglich gewesen (kommerzielle Gründe im Sinne der Gastronmie?).
Reinhold Peterwagner

Zur Glosse Toor!

23/07/12 Schon lange hat mich nichts so schmunzeln lassen, wie Ihr " Interview" mit Werner Thuswaldner! Das Affentor hätte GENAU vor die Uni im Nonntal aufgestellt gehört! Von meiner Wohnung im 4. Stock am Erhard-Platz überblicke ich den gesamten Campus. Das Tor auf Gummiradeln… ein genialer Gedanke. Biete mich als Transportzugkraft an.
Übrigens bin ich eine treue Leserin des Kulturdrehpunktes geworden, im Besonderen von den Kommentaren des Herrn Kriechbaum.
Grüsse aus dem Nonnthale
Moni Fanderl

Zum Stich-Wort (17.7.) Von Bossen, Bettlern und Vandalen

18/07/12 auf die schnelle ein ganz inniges danke für diesen kommentar.
die besorgt-beleidigte, eigentlich hochaggressive (salzburger) attitude von leuten, die selber alles haben, gegenüber denen, die wenig oder nichts haben, ist widerwärtig. möchte man und frau halt beim shoppen nicht durch den anblick von habenichtsen gestört werden und sich nicht gegen ein schlechtes gewissen panzern müssen, während man durch die properen gassen schlendert, wobei die netten papiersackerln aus diversen boutiquen am handgelenk baumeln? will man sich den spaß nicht durch den anblick weniger erfreulicher realitäten verderben lassen? warum spricht man eigentlich nur von "aggressivem betteln", nie aber von "aggressivem shoppen"? manchmal genügt ein blick in die gesichter. (hoffentlich nicht in den spiegel).
gudrun seidenauer

Zum Katschthaler-Nachruf  Sein Markenzeichen: das gründliche Abwägen (6.7.)

06/07/12 Sehr schöner, so sachlicher wie informierter und engagierter Nachruf!
Jürg Stenzl

06/07/12 Danke für den Nachruf Katschthaler: Nur der Do gehört auf Fr korrigiert!
Michael Neureiter

Kritik am DrehPunktKultur-Newsletter

04/07/12 schade, sie schreiben immer monotonlangweiligüberflüssigerweise DAS NEUESTE - DIENSTAG, 03. Juli 2012. fällt ihnen wirklich nicht mehr ein, was einem dann ins auge springen könnt (natürlich jedesmal aktuellbezogen was anderes!!), statt das auge so arg zu ermüden, daß man gar nicht neugierig wird, mehr herunterzuladen oder gar zu lesen?
Dr. Wolfgang Ulrich.

Wir sind felsenfest davon überzeugt: www.drehpunktkultur.at anzuklicken – oder gar zu lesen – lohnt immer! Zum konkreten Fall: Unser Leser hat wohl in seinem Mailprogramm den Mailtext unterdrückt und bekommt wirklich nur die Betreffzeile auf den Bildschirm. Bei Normaleinstellungen erscheinen ja immer auch ein paar Zeilen des Mails, also sollte zumindest die „Top-Meldung“ des jeweiligen Tages sichtbar sein und neugierig machen. – In acht Jahren jedenfalls die erste Klage.
krie-

Zur Besprechung Des Meeres und der Liebe Strand (20.6.)

21/06/12 Die Besprechung der Händeloper war so gut wie die Aufführung selbst. Größeres Lob ist unmöglich! Vielen herzlichen Dank, nicht nur für diese Kritik. Ohne Drehpunkt? Traurig!
Ferdinand Dreyer, uralt FAN

Zur Glosse Wintermäuse knabbern im Sommer noch (20.6.)

21/06/12 Ihre Glosse entzückt!
Manuela Kliemstein, Fachhochschule Saluburg

Zum Kommentar „El Sistema“ als System? (15.6.)

19/06/12 Mit großer Verwunderung habe ich Ihren Bericht gelesen, den ich sehr verletzend empfunden habe. Mir tut es es generell sehr leid, dass gerade das Símon Bolívar Orchester und das ganze Projekt "El Sistema" als Zankapfel für die Erstellung des Festspielbudgets 2013 herhalten muss. Das Lebenswerk von Dr. José Antonio Abreu ist einzigartig und verdient nicht Ihre herablassende Bemerkung, dass wohl eher die Caritas oder NGOs  für die Ent-Slumisierung zuständig wären und nicht die Festspiele. Nun zu Gustavo Dudamel. Dieser Dirigent ist wahrlich kein Jungspund mehr. Weder die Wiener Philharmoniker noch andere Spitzenorchester holen sich einen Dirigenten ans Pult , der - um bei Ihrer Ausdrucksweise zu bleiben - nur vor dem Orchester herumkasperlt. Warum fällt es Ihnen so schwer, seine Leistung anzuerkennen?
Das Símon Bolívar Orchester füllt nach wie vor alle Konzertsäle und Ihre Befürchtung, dass sich bald keiner mehr vom Divan erhebt um dieses Orchester zu hören, teile ich nicht. Diese Musiker/innen haben ein hohes Niveau erreicht und vor allem spielen sie mit viel Herz und Seele. Genau das ist das Besondere an diesem Orchester und das Publikum spürt das, egal ob auf sogenannter elitärer, oder normaler Ebene. Wie würden Sie das Faktum werten - nur um ein Beispiel zu nennen - dass fast eineinhalb Jahre vor dem Auftritt des Orchesters in London bereits zwei Tage nach Beginn des Vorverkaufs alle Karten dafür ausverkauft waren ? Etwa als einen generellen Irrtum der Musikkenner und -liebhaber?
Ich wünsche mir, dass dieses Großprojekt für 2013 doch in irgendeiner Form zustande kommt, denn es wäre wirklich "einmalig".
Gertraud Mitterer

Zur Handke-Besprechung Pegasus hebt das Bein und setzt Duftmarken (16.5.)

16/05/12 "Die schönen Tage von Aranjuez sind nun zu Ende". Und nicht vorbei.  Anderes geht sich mit dem Blankvers nicht aus.
Karlheinz Rossbacher

Zur Glosse Da treibt’s wer gar zu bunt! (15.5.)

16/05/12 Dass die Menschen (besonders die Behörden) miteinander nicht reden können, wissen wir leider schon lange, deshalb kommen meistens so halblustige Resultate heraus, wie eben jene bunten Straßenlaternen. Wenn sie aber miteinander reden, dann ist das Resultat meist nicht einmal halblustig. – Vielleicht interessieren Sie meine "knallbunten" Reisebilder aus Ghana (www.antonthiel.at). Das Land ist allemal anregender als die bemühte Inszenierung von Stadtlicht.
Anton Thiel

Zum Porträt Klaus Ager Komponist und Geburtshelfer von Komponisten (11.5.)

11/05/12 Danke für die treffliche und treffende Würdigung des wunderbaren Musikers, Komponisten und Lehrers Klaus Ager. Ich durfte ihn vor vielen Jahren an der BEA Saalfelden unterrichten, wo er schon alle unsere Feste mit seinem eindrucksvollen Geigenspiel verschönte. Trotz (wegen) seines enormen Talents war er immer sehr angenehm im Umgang und liebenswert als Schüler und Mitschüler. Meine besten Wünsche! Wie erfreulich, dass wir in Österreich solche Glücksfälle haben und immer wieder Personen und Institutionen, die das würdigen und bekannt machen. Da ist Drehpunktkultur an vorderster Stelle zu nennen und herzlich zu bedanken.
Prof. Ferdinand Dreyer

 

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