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Nichts, nichts, nichts!

BACHGESELLSCHAFT / PASSIONSKONZERT

25/03/13 Die Passionsgeschichte in all ihrer Dramatik zu erzählen ist eine Variante. Bach ist darin unschlagbar. Eine andere: jedes Detail vom Gekreuzigten im Auge zu behalten und darüber zu meditieren. So hielt es Dietrich Buxtehude in seinen „Membra Jesu nostri“.

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Einheit im Disparaten

MOZARTEUMORCHESTER / THOMAS DAUSGAARD

22/03/13 Arnold Schönberg, Johannes Brahms und – durch dessen Brille betrachtet – Franz Schubert: Das fünfte Donnerstagskonzert im Zyklus des Mozarteumorchesters hielt Musik von gerade einer Stunde Spieldauer bereit, sehr ökonomisch. Thomas Dausgaard dirigierte, Dietrich Henschel (Bariton) war der Solist.

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Happy Birthday!

30 JAHRE LUNGAU BIG BAND

20/03/13 "The important thing is that they can really play" –"Das wichtige Ding ist, dass sie richtig spielen können" – schwärmte Bill Falconer auf JazzReview.com. Jack Bowers schrieb im New Yorker "All about Jazz", dass sich die Lungau Big Band mit den Besten Bands Europas und des Rests der Welt messen könne. LBB sind derzeit auf Geburtstastour und gastieren am Donnerstag (21.3.) und am Freitag (22.3.) im Republic.

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Ein Klang, so wunderbar judenrein…

ZEITGESCHICHTE / WIENER PHILHARMONIKER (4)

15/03/13 Der 1938 vertriebene Cellist Friedrich Buxbaum begegnete „seinem“ Orchester 1947 in London wieder. Er soll die Ex-Kollegen so begrüßt haben: „Liebe Freunde, ich bin so glücklich, dass ich wieder bei euch sein darf. Ich hab’ euch stimmen hören. Es klang wunderbar rein. Ganz judenrein.“

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Raste Krieger, Krieg ist aus…

KLAVIERABEND / PAUL LEWIS

15/03/13 Paul Lewis spielte im Großen Saal die drei letzten Klaviersonaten von Franz Schubert. Der Brendel-Meisterschüler irritierte zunächst mit viel Pedal und beiläufiger Geläufigkeit – und zeigte dann umso eindrücklicher, welche Tiefenschichten mit Null Pathos erreicht werden können.

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Machte Beethoven Parteisoldaten?

ZEITGESCHICHTE / WIENER PHILHARMONIKER (3)

14/03/13 „Wer eine Symphonie Beethovens richtig verstanden hat, ist nachher auch ein besserer Soldat, das schwör‘ ich dir!“, lässt der Schriftsteller Friedrich Schreyvogl in seinem Roman „Eine Schicksalssymphonie“ (1941) einen philharmonischen Cellisten sagen.

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„Geht doch nichts über ein gemeinsam gesungenes Lied“

REPUBLIC / AXEL PRAHL

13/03/13 Der Titel seines ersten Albums passt für einen Kieler, sei er nun Sänger oder Tatort-Kommissar: „Blick auf Mehr“.  Axel Prahl und das Inselorchester am Dienstag (12.3.) im Republic.

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"My dearest Nazi"

ZEITGESCHICHTE / WIENER PHILHARMONIKER (2)

12/03/13 Ein tiefschwarzer Punkt in der Aufarbeitung der Nazi-Vergangenheit der Wiener Philharmoniker: Warum hat Baldur von Schirach seinen Ehrenring 1966 nochmal bekommen? Helmut Wobisch, später Begründer des Carinthischen Sommers, ist vermutlich die Schlüsselfigur.

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Frau Hunger legt den Mantel ab

ARGEkultur / SOPHIE HUNGER

11/03/13 Sophie Hunger hat ihr Herz auf dem Kapuzinerberg verloren, die zahlreichen Herzen des Salzburger Publikums waren ihr dafür am Sonntagabend (10.3.) in der ARGEkultur sicher.

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„abgereist IX 38“

ZEITGESCHICHTE / WIENER PHILHARMONIKER (1)

11/03/13 Die Wiener Philharmoniker seien „ausschließlich ein Wiener Orchester“, allesamt „Söhne einer einzigen Landschaft, einer einzigen Stadt“, schwärmte Wilhelm Furtwängler 1942, als es galt, das 100-Jahre-Jubiläum des Orchesters zu feiern.

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Musizieren mit Herz und Kopf

CAMERATA / ALEXANDER JANICZEK

10/03/13 Wenn Alexander Janiczek die Camerata Salzburg leitet, dann schweben alle guten Geister aus der legendären Ära Sándor Véghs über dem Konzertmeisterpult. So geschah es wieder im jüngsten Abonnementkonzert an diesem Wochenende (8./10.3.)

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Gewagt, gewonnen

UNIVERSITÄT MOZARTEUM / DIRIGENTENKLASSE

06/03/13 Absolventenkonzerte gibt es immer wieder an der Universität Mozarteum, selten freilich für Studierende der Dirigentenklasse. Alexandra Helldorff überzeugte am Dienstag (5.3.) mit einem Ensemble der Universität und Pianist Yi Lin Jiang.

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Wie die Musik wirklich tickt

BACHGESELLSCHFT / CAFÉ ZIMMERMANN

01/03/13 „Sei doch kein Muselmann, der ihn nicht lassen kann“, heißt es im berühmten C-A-F-F-E-E-Kanon, wenig politisch korrekt. Das hat mit Bachs Kaffee-Kantate freilich nichts zu tun, sondern beschreibt nur eine Mode des (übermäßigen) Genusses. Im Leipziger „Café Zimmermann“ sind manche süchtig geworden – nach Musik mindestens so sehr wie nach der Bohne.

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Lautstarke Aufwallungen

WIENER SAAL / CUARTETO CASALS

28/02/13 Für das Cuarteto Casals ist der Wiener Saal eindeutig zu klein. Sowohl, was den Andrang des Publikums, als auch, was die Spielweise des spanischen Weltklasse-Streichquartetts betrifft.

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Zwischen Spanien und Russland

KULTURVEREINIGUNG / MÚSICA DE ESPANA

21/02/13 Zwischen den sonnigen Gefilden Spaniens und den frostigen Weiten Russlands spielte sich das erste Konzert des Orquestra Simfònica de Barcelona im Großen Festspielhaus ab. Dirigent Pablo González schaffte einen wunderbaren Stimmungsausgleich zwischen „Concierto de Aranjuez“ und „Fünfter“ Tschaikowski.

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