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Höllenschlund und Himmelstor

CD-KRITIK / VERDI REQUIEM / MUTI

08/10/21 Wer Giuseppe Verdis Messa da Requiem liebt, kommt an dem von BR Klassik im eigenen Label heraus gegebenen Live-Mittschnitt aus dem Jahr 1981 nicht vorbei. Es ist das Debütkonzert von Riccardo Muti beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks - aufgenommen heute vor genau vierzig Jahren. Die CD erscheint heute.

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Es gilt das gesungene Wort

CD-KRITIK / MUSIK DER BACH-FAMILIE

14/09/21 Vielleicht, sicher sogar sollte man sich diese CD zwei Mal, besser drei Mal geben. Aufs Erste unbedingt ganz Ohr für den Bariton Benjamin Appl, der zur Zeit Maßstäbe setzt in Sachen Wortdeutlichkeit und Textgestaltung, nicht nur im Lied-, auch im Oratoriengesang.

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Das Selbstbewusstsein von Outlaws

CD-KRITIK / LOS TEMPERATMENTOS

13/09/21 Die interkontinentale Grenzgängerei drängt sich natürlich auf für einen wie den Cellisten und Ensembleleiter Néstor Fabián Cortés Garzón: Schon während seiner Cello-Ausbildung in seiner Heimat Kolumbien hat er mit der historischen Aufführungspraxis geliebäugelt und diese dann in Bremen studienmäßig vertieft.

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Ausblick auf eine beßre Welt

HÖRVERGNÜGEN / PETRENKO

28/05/21 Andreas Vogl präsentiert unseren Leserinnen und Lesern Lieblings-CDs aus allen Genres von der großen Oper zum intimen Lied. – Heute empfiehlt der CD-Händler Gustav Mahlers Siebte unter Kirill Petrenko auf dem neuem CD-Label der Bayerischen Staatsoper.

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Das böse Ende glücklicher Liebschaften

CD-KRITIK / IL GIARDINO DEI SOSPIRI

05/05/21 Total negativ darf man es auch nicht sehen: In Or ch'è dal sol difesa sitzen Angelica und Medoro unter Sonnenschein auf der Wiese, und sie blicken mit Freude aufeinander, aufs sprießende Grün und Blumenbunt rundum. Mit Abstand schauen sie zurück aufs Gewesene und mit Optimismus in eine gemeinsame Zukunft.

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Die große Wirkung des Unaufgeregten

CD-KRITIK / MADRIGALE

04/05/21 Unruhige Zeiten in Florenz, als der Franzose Philippe Verdelot dort 1522 Maestro di capella zuerst am Baptisterium und schließlich im Haus gegenüber, im Florentiner Dom (ab 1523) wurde. Zwischenzeitlich wurden die Medici entmachtet, und es mag sein, dass der französischstämmige Komponist in den turbulenten Jahren zwischen 1527 und 1530 zu Tode gekommen ist.

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Erlösung auf zweitem Weg

HÖRVERGNÜGEN / GUERCOEUR

02/04/21 Andreas Vogl präsentiert unseren Leserinnen und Lesern Lieblings-CDs aus allen Genres von der großen Oper zum intimen Lied. – Heute empfiehlt der CD-Händler die Erlösungsoper Guercoeur von Albéric Magnard.

 

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Da musste schon ein Schütz her

CD-KRITIK / HEINRICH SCHÜTZ

01/04/21 Jeder, der sich einmal singend vertieft hat in die Geistliche Chor-Music von Heinrich Schütz, wird unschwer seine individuellen Lieblingsstellen ausmachen – und so geht es wohl auch jenen, die bloß zuhören.

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Der Kadett vom Bette acht ist tot!

HÖRVERGNÜGEN / VERKLÄRTE NACHT

19/03/21 Andreas Vogl präsentiert unseren Leserinnen und Lesern Lieblings-CDs aus allen Genres von der großen Oper zum intimen Lied. – Heute empfiehlt der CD-Händler Schönbergs und seiner Zeitgenossen „Verklärte Nächte“.

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Darmsaiten und Lederhämmerchen

CD-KRITIK / SCHUBERT / VIOLINWERKE

10/03/21 Schuberts Gesamtwerk für Violine wird’s. Auf drei CDs sollte es gut Platz finden. Die Stücke für Solovioline und Orchester hat man bereits mit der ersten CD abgearbeitet – und da blieb noch genug Raum für eine Sonatine und für Schuberts geigerisches Hauptwerk, die Fantasie in C-Dur D 934.

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Umschwärmt im Mittelalter

CD-KRITIK / LIEBESLIEDER

16/02/21 Das Ideal, das war sonnenklar: die jungfräuliche, reine, unberührte und unberührbare Maria. Aber wer will schon (als Angebetete) ganz und gar unerreichbar sein oder (als Verehrer) so überhaupt nichts erreichen?

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Frühlingserwachen

HÖRVERGNÜGEN / ARGERICH / NTOKOU

09/02/21 Der Salzburger CD-Händler Andreas Vogl präsentiert in der Essay-Reihe Hörvergnügen unseren Leserinnen und Lesern Lieblings-CDs aus allen Genres von der großen Oper zum intimen Lied. – Heute empfiehlt er zum Lockdown-Ende einen Spaziergang – musikalische Erquickung inspiriert von der Natur.

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Hofdamenkomödie

CD-KRITIK / FRAUENMUSIK AN KAISERHOF

15/01/21 Hausmusik beim Kaiser: Da durften sogar Frauen singen, ausnahmsweise. Sonst waren ja eher Kastraten oder Knaben für die hohen Stimmen zuständig. Aber bei der „Hofdamenkomödie“, für die sich der Habsburgerkaiser Leopold I. selbst komponierend zur Feder ließ, waren die Damen eben explizit angefragt.

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Ein Lied-Schätzlein im Sturm und Drang

CD-KRITIK / JULIANE BENDA / LIEDER

11/01/21 Gerne wäre man hellohrige Stubenfliege gewesen im Haus von Juliane Benda und Johann Friedrich Reichardt. Da hätte man sozusagen im Epizentrum der deutschen Kultur in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mitgesummt.

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Die achte Saite

CD-KRITIK / GAMBE

08/01/21 Da kam 1656 ein musiksinniger englischer Kaufmann durch Innsbruck und traf auf einen Landsmann, den famosen Gambisten William Young, der hier in der Hofkapelle von Erzherzog Ferdinand Karl engagiert war. Dieser William Young führte dem Gast ein selbst entwickeltes Instrument vor: eine achtsaitige Gambe.

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