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Die Salzburger Dommusik verfügt über eine mehr als 600jährige Tradition. 1393 wurde durch Erzbischof Pilgrim die „Salzburger Cantorey“ zur Pflege der mehrstimmigen Kirchenmusik gegründet. In den folgenden Jahrhunderten wurde die liturgische Musik von den fürsterzbischöflichen Hofmusikern gestaltet. Nach dem Bau der jetzigen Kathedrale (1628) hat die Kirchenmusikpflege durch die Tätigkeit der vor 300 Jahren gestorbenen Heinrich Ignaz Franz Biber und Georg Muffat ihren ersten Höhepunkt erreicht. Bis Ende des 18. Jhdt. wirkte der berühmteste Musiker dieser Stadt, Wolgang Amadeus Mozart im Umfeld seines Vaters Leopold.

Der „Salzburger“ Haydn, Michael, (der jüngere Bruder des weltberühmten Josef Haydn) leitete das fürsterzbischöfliche Kapellhaus, das für den Sängernachwuchs errichtet wurde.

Nach der Säkularisierung 1816 wurde die Hofmusik aufgelöst und die Notwendigkeit der Wiederherstellung eines Instituts zur Pflege der Kirchenmusik führte 1841 durch Johann Kardinal Schwarzenberg zur Gründung des „Dommusikverein und Mozarteum“. Die 1868 gegründete „Internationale Mozartstiftung“ nahm sich besonders des Nachlasses Mozarts an, 1880 kam es zur Trennung der Musikschule und des „Dommusikvereins“.

Die heutige Dommusik beinhaltet den Domchor in verschieden Gruppen (Grosser Chor, Kammerchor, Vokalensemble), die Jugendchöre der Dommusik (Domkapellknabem und –mädchen, Jugendkantorei), die Solisten und das Orchester der Dommusik, insgesamt über 200 Mitglieder. Um die vielfältigen Aufgaben in der Liturgie und in den Konzerten zu erfüllen, ist eine rege Probetätigkeit notwendig. Der Raumnot hat die Fertigstellung des „Kardinal Schwarzenberg Hauses“ im Herbst 2005 ein Ende gesetzt.

Der Salzburger Domchor zählt etwa 8o Mitglieder und probt zweimal in der Woche. Seine Hauptaufgabe ist die musikalische Gestaltung der Gottesdienste im Dom. Der Chor singt mit verschiedenen Orchestern im In- und Ausland: In vielen Städten Europas und Übersee, bei zahlreichen Festivals in Deutschland, Italien, Ungarn. In Österreich ist die Dommusik der Veranstalter der Salzburger Domkonzerte, wirkt in der Mozartwoche, bei den Kulturtagen und Sonderveranstaltungen mit.

Das Orchester der Salzburger Dommusik mit etwa 40 Musikern besteht aus Mitgliedern des Mozarteumorchesters und Musiker aus anderen Ensembles. Es werden jährlich um die 30 messen mit Orchester musiziert.

Domkapellmeister János Czifra wurde 1951 in Budapest geboren, wo er Orgel und Kirchenmusik studierte. Nach dem Abschluss seines Architektenstudiums an der Technischen Universität in Budapest wurde er an der Franz-Liszt-Akademie aufgenommen, wo er 1980 das Diplom „Chorleitung und Musikpädagogik“ erwarb. Anschließend begann er das Studium an der Musikhochschule „Mozarteum“, wo er 1982 das Diplom in „Dirigieren“ später auch in „Kirchenmusik“ ablegte. Als Kapellmeister war er tätig in der Stadtpfarrkirche „Szent Imre“ in Budapest und am Landestheater Györ (Ungarn).Er wurde 1983 mit der Leitung des Diözesan-Kirchenmusikreferates beauftragt und 1987 zum Domkapellmeister ernannt. Seit 1988 bis 2004 leitete er die Salzburger Liedertafel. Als Dirigent konzertiert er in Europa, in Amerika und in Japan und er ist auch als Juror und Kursleiter tätig. Mit der Salzburger Dommusik wirkt er bei der Salzburger Mozartwoche, den Salzburger Kulturtagen und zahlreichen Festivals in Deutschland, Ungarn, Italien und Österreich mit.

Die Jugendchöre gliedern sich in eine Vorbereitungsgruppe von 6-7jährigen, in die Domkapellknaben und –mädchen für Kinder ab 8 Jahren und die Jugendkantorei für Jugendliche ab 14. Anmeldungen für Interessenten unter der Nummer 0662/8047-2345, e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mag. Gerrit Stadlbauer war bereits im Alter von 5 Jahren Mitglied der Domkapellknaben und –mädchen, Ausbildung zum Kirchenmusiker am Kirchenmusikreferat der Erzdiözese Salzburg, seit 2000 ist er Assistent des Domkapellmeisters und 2001 wurde er zum Leiter der Kinder- und Jugendchöre am Salzburger Dom bestellt.

Neben den personellen Gegebenheiten bieten die 5 Orgelemporen mit den Instrumenten im Dom eine einmalige Möglichkeit der Musikpraxis.

Domorganist Prof. Heribert Metzger, geboren 1950 in Wien, studierte bei Alois Forer an der Musikhochschule in Wien. Er ist Preisträger internationaler Wettbewerbe (vor allem 1. Preis beim Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig 1972). Konzerttätigkeit in vielen Ländern Europas. Rundfunk- und CD-Aufnahmen (z.B. Bachs „Kunst der Fuge“ im Salzburger Dom). Mitglied der Orgelkommission der Erzdiözese Salzburg (Betreuung von Restaurierungen historischer Orgeln und von Orgelneubauten). Meisterkurse für europäische Musikhochschulen und Sommerakademien. Seit 1988 Professor für Orgel und Orgelimprovisation am Mozarteum.

Der Verein der „Freunde der Salzburger Dommusik“ hat sich zur Aufgabe gemacht, die Musik am Salzburger Dom durch besondere Initiativen zu fördern und die Konzerttätigkeit außerhalb der liturgischen Feiern zu ermöglichen. So ist dieser der Veranstalter der Domkonzerte.

Wir laden Sie herzlich ein, diesem Freundeskreis beizutreten. Die Mitgliedschaft ist mit einem Jahresbeitrag von EUR 25,- („ordentliches Mitglied“) oder mit EUR 70,-- („außerordentliches Mitglied“) verbunden und sie ermöglicht Ihnen u. a. ein Domkonzert und die Orgelmatineen kostenlos zu besuchen. Ferner erhalten Sie laufend Informationen, die Liturgiefalter und die Konzertprogramme.

 

 

 

Dommusik Salzburg

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www.kirchen.net/dommusik

Verein „Freunde der Salzburger Dommusik"

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Tel.: +43 662 84 52 34

 

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