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„Mit wenig viel zu sagen...“

 

IM PORTRÄT / JULIA GSCHNITZER

22/09/14 Das steht auf einer Schrifttafel, die neuerdings Julia Gschnitzer im Schauspielhaus Salzburg gewidmet ist. Genauer gesagt: im Gebäude in Elsbethen, wo die Schauspielschule des Hauses untergebracht ist. Man bedankt sich damit bei der Kammerschauspielerin für eine großzügige Spende.

Julia Gschnitzer erhielt im Mai den Tiroler Landespreis für Kunst und spendete die Hälfte des Preisgeldes an das Ausbildungszentrum des Schauspielhauses in Salzburg. „Mit wenig viel zu sagen, das ist das Schönste, was uns passieren kann.“ Dieses Zitat der vielfach ausgezeichneten Kammerschauspielerin Julia Gschnitzer steht auf der Tafel, die ihr heute Montag (22.9.) gewidmet wurde.

Der Schauspielerin, der die Förderung des Nachwuchses besonders am Herzen liegt, teilte das gesamte Preisgeld unter zwei Schauspielschulen auf, wovon eben eine die Schauspielschule des Schauspielhauses Salzburg ist. Julia Gschnitzer ist dem Haus in der Erzabt-Klotz-Straße seit Jahren verbunden. Mehrfach stand sie hier selbst auf der Bühne, unter anderem in der Österreichischen Erstaufführung von Neil Simons Stück „Rose and Walsh“.

In der Spielzeit 2014/15 kehrt Julia Gschnitzer, die diesen Sommer erneut als Jedermanns Mutter am Domplatz bei den Salzburger Festspielen zu sehen war, ans Schauspielhaus Salzburg zurück. Ab November steht sie hier in „Absolution“ des mit ihr befreundeten Kärntner Schriftstellers Alois Hotschnig auf der Bühne. (Schauspielhaus Salzburg)

"Absolution" mit Julia Gschnitzer hat am 4. November im Studio des Schauspielhauses Premiere - www.schauspielhaus-salzburg.at
Bild: Schauspielhaus / Marco Riebler

 

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