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Expertise aus Salzburg

HINTERGRUND / DENKMALSCHUTZ

05/06/19 Wie geht man mit historischen Fassaden und Steinskulpturen um? Was ist bei Kalktechnologie, Leinölanstrich und Stuckrestaurierung zu beachten? Parkettböden, Fenster... das Wissen um alte Handwerkstechniken braucht viel Erfahrung.

Knowhow für Praktiker aus dem Baugewerbe und -management wird derzeit bei einem internationalem Lehrgang der europäischen Denkmalschutzakademie in Salzburg vermittelt. Anschaulich „am Objekt“ wird dieses Spezialwissen vermittelt. Unter anderem bot die Monikapforte auf dem Mönchsberg Anschauungsmaterial. Gemeinsam mit den Mitgliedern der Bundesdenkmalämter aus ganz Österreich erläuterte Brückenbau-Referatsleiter Werner David die Herausforderungen bei der Restaurierung: „Wir sehen den Denkmalschutz als Partner, wenn es darum geht, Historisches mit modernen Möglichkeiten zum Glänzen zu bringen. Hier zählen Fachwissen und sensibler Umgang“, so David.

Die europäische Denkmalschutz-Akademie ist eine international zertifizierte Weiterbildungsinitiative der Burghauptmannschaft Österreich in Kooperation mit dem Bundesdenkmalamt, die in der Kartause Mauerbach in Oberösterreich aktuelle Standards der Baudenkmalpflege vermittelt. Die europaweit anerkannte Weiterbildung wird künftig vermehrt auch in öffentlichen Ausschreibungen verlangt.

„Salzburg ist nicht nur reich an denkmalgeschützten Gebäuden und Kunstwerken, sondern kann mit einer stattlichen Zahl an Bau-Experten mit Fachwissen für diese sensiblen Schätze aufwarten“, sagte Landeshauptmann Wilfried Haslauer, als er die Lehrgangsteilnehmer im Chiemseehof begrüßte. (Landeskorrespondenz)

www.european-heritage-academy.eu

 

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