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Strahlend blauende Fernen

MOZARTEUMORCHESTER / SONNTAGSMATINEE

17/01/11 „Wohn ich geh’? Ich wandre in die Berge…“ Allein schon wegen des sechsten Gesanges aus Gustav Mahlers „Lied von der Erde“ hätte sich der sonntag-vormittägliche Besuch im Großen Festspielhaus gelohnt. „Allüberall und ewig blauen licht die Fernen!“ Stimmt genau, wenn draußen die Sonne scheint und drinnen eine Altistin die traurig-tröstlichen Verse so unvergleichlich schön zu singen weiß.

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Des Abschreibens wohl wert

HINTERGRUND / MOZART / AUTOGRAPH

10/01/11 Von keinem anderen Komponisten hat Mozart ähnlich viele Abschriften angefertigt wie von Werken Michael Haydns. Die Stiftung hat jüngst eine solche Mozart-Abschrift erwerben können: die (unvollständige) Abschrift eines Symphonie-Satzes.

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Junge Ohren für Mahlers Chinoiserien

MOZARTEUMORCHESTER / MATINEE / KINDER-WORKSHOP

05/01/12 Zuerst im Workshop die Musik ausprobieren und dann (gemeinsam mit den Eltern) ins Konzert gehen:  Im Rahmen der Sonntagsmatineen im Großen Festspielhaus gibt es erstmalig seit dieser Spielsaison eine Musikworkshop-Reihe für Kinder von 8 bis 11 Jahren.

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Kleiner Grenzverkehr in Stiller Nacht

FEUILLETON

04/01/11 Zu spät, nach Weihnachten, ein paar Tage nach Silvester gar über "Stille Nacht" zu schreiben? Ja, schon - aber die "Stille Nacht"-Gesellschaft denkt auch nach den Festtagen über sich und ihr Lied nach. Außerdem ist in 354 Tagen ja schon wieder Weihnachten.

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Nicht nur Im Walzerfieber

CAMERATA / NEUJAHRSKONZERT

03/01/11 Wenn’s mit dem „Kaiserwalzer“ beginnt, dann ist – nicht nur für mich – ein Neujahrsprogramm ohnedies schon fast von selbst gelaufen. Zumal so stimmungs- und schwungvoll musiziert, wie durch die Camerata Salzburg diesmal im Großen Saal des Mozarteums.

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Oh fortuna!

KULTURVEREINIGUNG / NEUJAHRSKONZERT

03/01/11 Das Neujahrskonzert der Salzburger Kulturvereinigung mischte am Abend des 1. Jänner im Großen Festspielhaus ein bisschen Schostakowitsch mit Orffs „Carmina burana“ zum Triumph, vornehmlich für die Junge Philharmonie Salzburg und ihre Dirigentin Elisabeth Fuchs.

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Der Dinge Lied im stillen Laut

CHORKNABEN UND CHORMÄDCHEN

22/12/10 „Wenn der Herrgott es will, wird auf amol alls still“. Mit diesem Text markiert Alois Krammars Lied sicher wie kein zweites die Dialektik der allgegenwärtigen adventlichen Besinnungs-Betriebsamkeit.

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Ein Engel und ein Vulkanausbruch

DELIRIUM / GUSTAV KUHN

20/12/10 Nach einer halben Stunde fragt man sich schon, was der mysteriös anonyme Engel aus Montegral fürs „Offertyrio II“ eigentlich wem eingegeben hat.

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Gar nicht immer schlecht gelaunt!

ARGEkultur / KONZERT KREISKY

20/12/10 Lautstärke ist wichtig für die österreichische Band Kreisky. Dass das Konzert am Freitag (17.12.) in der ARGE ein lautes war, davon singen die Tinnitus-geplagten Ohren noch zwei Tage später ein Lied.

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Eleganter Jubel

GROSSE AULA / WEIHNACHTSORATORIUM

20/12/10 An der  Abendkassa gab es einigen Stress: Zum Weihnachtsoratorium sind mehr Besucher gekommen, als Eintrittskarten verfügbar waren... Eigentlich handelt es sich ja um sechs Kantaten. Johann Sebastian Bach hat dafür zur Weihnachtszeit 1734/35 Stücke teils neu komponiert und alte Werke neu adaptiert. Die am Samstag (20.12.) aufgeführten Teile I bis III waren für die ersten drei "Weihnachtsfeiertage" gedacht gewesen.


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Zum Weinen schön

DELIRIUM / FRANUI

20/12/10 „Die Sonne ging unter - im Westen natürlich. Überhaupt ging alles seinen schicksalhaften Gang, auch unter der Linde“, las der designierte Schauspielchef der Festspiele. „Es steht ein Lind in jenem Tal, ach, Gott, was tut sie da? Sie will mir helfen trauren, daß ich mein Lieb verloren hab“, sagen Franui. Und Trompete greift die Melodie auf, und die Geige hilft ebenfalls „trauren“.

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Salome gesehen - da war’s um mich geschehen

LANDESTHEATER / OPER

17/12/10 Ein Operndirektor und eine Opernreferentin werden sich künftig zusammen mit dem Musikdirektor um das Musiktheater am Landestheater kümmern. Keine Aufblähung des Apparates, betont Intendant Carl Philip von Maldeghem: „Das Theater war in der Ära Dolder unterbesetzt.“ Nebenbei: Ein Besucherplus um acht Prozent gegenüber dem Vorjahr freut den Intendanten.

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Schall und Rauch und Geistersang

DELIRIUM 2010

17/12/10 „Bewusstseinszustand, verbunden mit Erregung, Sinnestäuschungen und Wahnideen“ sagt das Lexikon zu „Delirium“. Die Lateinvokabel „de-lirare“ steckt dahinter: „aus der Furche geraten“. Genau das will Gustav Kuhn mit und bei seinem vorweihnachtlichen Konzertreigen, der heute Freitag (17.12.)  im Großen Saal eröffnet wird.

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Heuer wäre ein Nicolai-Jahr gewesen

GROSSE AULA / CHORKONZERT

16/12/10 Vor 200 Jahren ist Otto von Nicolai in Königsberg geboren worden. 1842 hat er in Wien, als Hofopern-Kapellmeister, die Philharmonischen Konzerte (und damit die Wiener Philharmoniker als eigenständiges Orchester) ins Leben gerufen. Damit hat er sich tief in die österreichische Musikgeschichte eingegraben.

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Präludien einer Grenzüberschreitung

DIALOGE / POPPE / BACH / PERSISCHE MUSIK

06/12/10 Der zweite Abend der Enno Poppe gewidmeten „Dialoge“ brachte weitere Facetten im Werk des deutschen Komponisten - vor allem aber ein virtuoses Ende: Hossein Alizadeh und Madjid Khaladj führten vor Augen, dass eine Verengung des musikalischen Horizonts auf die europäische Tradition nicht das Gebot der Stunde sein kann.

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