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Es wird sicher alles besser

LITERATURFEST SALZBURG / VLADIMIR VERTLIB

18/05/16 Auf der 12.30-Schiene des Literaturfestes, im Hotel Auersperg, im oenm-Studio im Künstlerhaus oder im ICT&S Center in der Philharmonikergasse, lesen Autorinnen und Autoren, die mit Salzburg eng verbunden sind. Vladimir Vertlib lebt in Salzburg und Wien. – Sein Salzburg-Text im Booklet erzählt von einem nächtlichen Marsch am Ende der „Balkanroute“ über die Fußgängerbrücke nach Freilassing.

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Mit Buch und Rad und Tat

LITERATURFEST SALZBURG / ERÖFFNUNG

18/05/16 Das neunte Literaturfest Salzburg wird heute Mittwoch (18.5.) eröffnet und bietet bis Sonntag (22.5.) wieder „gegenwärtige Positionen, literarische Neuerscheinungen und subtile Unterhaltung“. In den Schaufenstern der Stadt sind Texte von Teresa Präauer nachzulesen. Globaler, gesellschaftlicher und politischer Veränderung  sind zahlreiche Veranstaltungen gewidmet.

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In den Arkaden wellten sich die Bücher zum Verkauf

LITERATURFEST SALZBURG / MONIKA RINCK

17/05/16 „Wie Salzburg im Kopf von anderen, Fremden herumgeistert, die schon bald keine Fremden mehr sind“, davon erzählen die Autorinnen und Autoren, die von 18. bis 22. Mai beim neunten Literaturfest in Salzburg weilen werden, im Booklett. Monika Rinck liest bei der Eröffnung am Mittwoch (18.5.) aus „Risiko und Idiotie“. – Hier schaukelt sie derweil auf den Wogen der Salzach und an den Perlketten des Schnürlregens.

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Wie viel Gegenwart verträgt die Literatur?

LITERATURFEST SALZBURG / HINTERGRUND

17/05/16 „Die Literatur schuldet der Realität nichts“, hat jüngst die Autorin Anna Mitgutsch in Salzburg gesagt. Die Organisatoren des Literaturfests – die Literaturvermittlerin Christa Gürtler, der Verleger Jochen Jung und der Buchhändler Klaus Seufer-Wasserthal – unterhalten sich hier ebenfalls über „Gegenwärtigkeit“, eines der Themen des Festivals von 18. bis 22. Mai.

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Der Engel der Geschichte wird über mich geflogen sein

STEFAN ZWEIG POEKTIKVORLESUNG / MAJA HADERLAP

09/05/16 „Im Archiv finde ich die Einlieferungsliste vom 13. November 43 abends, Name und Häftlingsnummer meiner Großmutter, die Namen der Nachbarinnen, der Paula Maloveršnik, der Bauersleute Pegrin, der Kach-Frauen, Maria und Anna Rotter, Polinnen, Jüdinnen, eine Tschechin...“

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Es ist beschämend

LITERATURHAUS / INSTALLATION / AUSSTELLUNG

04/05/16 Stacheldraht vor dem Literaturhaus. Fünf Meter breit und drei Meter hoch ist der Zaun. Hoffentlich „nur“ eine temporäre Installation und keine düstere Zukunftsvision. Die aktuelle Situation von Menschen auf der Flucht und die unbefriedigende EU-Politik haben Tomas Friedmann zu der Intervention angeregt. Parallel zur Ausstellung „Während des Gehens verloren wir unser Gesicht“ mit Werken von Ceija Stojka.

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Jedes Werk ist ein einziger großer Roman

LESUNG ANNA MITGUTSCH

02/05/16 Vor der Kulisse der jahrhundertealten Bücher drinnen und des Klangs der stimmungsvoll läutenden Glocken draußen beginnt Anna Mitgutsch zu lesen: Vom Erinnern, von Entfremdung und Sprachlosigkeit handelt der neue Roman, von einem alten Vater und einer nicht mehr jungen Tochter, die trotz aller Liebe nicht zusammenfinden. Anna Mitgutsch las aus ihrem neuen Roman „Die Annährung“.

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Die Literatur schuldet der Realität nichts

TAGUNG / ANNA MITGUTSCH / VERSUCHE ÜBER DAS FREMDSEIN

02/05/16 Schuldet die Literatur der Realität etwas und wenn ja, was? Wenn es Frauenliteratur gibt, müsste es dann nicht auch Männerliteratur geben? Und wie spricht man dieses englische „indefatigable“ jetzt wirklich aus? Beim Symposium „Versuche über das Fremdsein“ anlässlich der  Verleihung des Ehrendoktorats an Anna Mitgutsch wurden diese und noch mehr Fragen aufgeworfen und - vielleicht - beantwortet.

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Besser Gartenzwerg als Lehrer

LITERATURHAUS / ANTONIO FIAN

29/04/16 Aus den Träumen des Antonio Fian: Die Mutter erklärt ihrem Sohn, dass man eh schon sofort am Tag nach dessen Geburt den Beruf des Gartenzwergs für ihn vorgesehen habe. Lehrer geht auch. Notfalls.

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Manch einer vergibt, um anderen zu helfen…

LITERATURHAUS / LESUNG ALEŠ ŠTEGER

28/04/16 „Manch einer vergibt, um anderen zu helfen. Die Mehrheit von uns vergibt, um sich selbst zu helfen. Aus Eigennutz. Es gibt aber eigenartige Menschen, die in der Überzeugung vergeben, die Welt zu retten. Woher stammt dieser Glaube? Wer schreibt ihnen ihre einzigartige Rolle zu? Wer flüstert ihnen ihre Gedanken ein? Und dazu derart gefährliche Gedanken, die immer an einem ganz bestimmten Ort zu einer ganz bestimmten Zeit auftauchen….“

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„Wer wir sind, wissen wir nicht.“

LITERATURHAUS / LESUNG GLAVINIC

19/04/16 „Beim letzten Durchzählen kam ich auf mindestens drei Personen, die jeder von uns ist. Erstens die, die er ist, zweitens die, die er zu sein glaubt, und drittens die, für die ihn die anderen halten sollen.“

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Krokodil und Tupfentiger

LITERATURFEST SALZBURG / LYRIK / KINDERPROGRAMM

06/04/16 „Der ganze Geist-Reichtum der Literatur ist heutzutage in der Lyrik viel besser aufgehoben, als in der Prosa - vom Gegenwartstheater ganz zu schweigen.“ Die Lyrik-Matinee auf der Edmundsburg, Abschluss und Höhepunkt des Literaturfestes, ist denn auch - „Das verhehle ich nicht“ - die Lieblingsveranstaltung von Jochen Jung.

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Muttersprache ohne Vaterland

LITERATURHAUS / EUROPA DER MUTTERSPRACHEN / ROMANES

05/04/16 Ein Volk und viele Volksgruppen. Alle Länder der Welt aber kein Heimatland. Eine siebenhundertjährige Geschichte in Europa und keine Rechte. Eine Sprache, viele Dialekte, wenige Bücher: Das Festival „Europa der Muttersprachen“ gilt Romanes, der Sprache der Roma.

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Beglücken? Bitte gerne!

LITERATURFEST SALZBURG

06/04/16 „Literatur will ja auch beglücken. Das ist nicht ihre Aufgabe, aber eine ihrer Leistungen.“ Das „gute alte Literaturfest Salzburg“ findet – von 18. bis 22. Mai – zum neunten Mal statt.

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Klangteppich und Reibeisenstimme

RAURISER LITERATURTAGE / LESUNG REICHART, LAHER, HACKL

04/04/16 Mit ernstem Blick nimmt Elisabeth Reichart Platz. Nach der Vorstellung, bei der die Autorin auch ihr Lächeln präsentiert, werden die Zuhörerinnen und Zuhörer durch ihre rauchig-tiefe Reibestimme in die graue Welt des Romans „Die Voest-Kinder“ versetzt. Wörter wie „Nazi“ bleiben in der Kinderperspektive inhaltsleer. Erst nach Jahren füllt die Ausprägung eines kollektiven Gedächtnisses diese Hüllen.

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