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Amerika. Psychiatrie. Schauspielschule

LITERATURFEST / LESUNG MEYERHOFF

23/05/16 „Amerika. Psychiatrie. Schauspielschule: Das ist doch eine gute Reihenfolge.“ Joachim Meyerhoff, Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters und des Deutschen Schauspielhauses, präsentierte beim Literaturfest am Samstag (21.5.) im republic den dritten Band seines autobiografischen Erzählzyklus' „Alle Toten fliegen hoch“ – den er dem dritten Stichwort zuordnet.

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Pfeiffenberger, Schuchter und andere Lieblinge - wie Jonke

LITERATURFEST SALZBURG / BODO HELL

20/05/16 Der Untersberg – wiewohl größer – gehört zu Salzburg wie die Mozartkugel. Bodo Hell, „der tollkühne Autor, Performer und Genauschauer“ hat sich für seinen Booklett-Text zum Literaturfest auf dem Untersberg und zu dessen Füßen genauer umgeschaut.

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Fragen an die „brutale Zielstrebigkeit“

LITERATURFEST / BÄRFUSS / LUSTIGER

20/05/16 „Wem etwas an der Zukunft liegt, der soll den Leuten erklären, dass es eine Zukunft gibt.“ Mit diesem Satz beschließt Lukas Bärfuss am Donnerstag (19.5.) seine Lesung im lehmfarbenen Gewölbe der „Kavernen 1595". Dem Eingebettetsein in den Bauch des Mönchsbergs - vorübergehenden Schutz versprechend - treten aufrührende, äußerst gegenwärtige Themen mitunter energisch entgegen.

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In die weite Welt hinaus

LITERATURFEST SALZBURG / KLEMENS RENOLDNER

19/05/16 Mit Aplomb wurde das Literaturfest am Mittwoch (18.5.) eröffnet. Für Adolf Muschg, „Nicht-Eingeborener der virtuellen Welt“, ist das „Netz“ das Netz einer Spinne „die die Gegenwart absaugt und nur die Hüllen der User hinterlässt“. Da hilft nur weiter lesen. - In Salzburg, trotz Kleingeist nicht das schlechteste Sprungbrett in bessere als „virtuelle“ Welten, lebt und arbeitet der Schauspieler, Dichter und Germanist Klemens Renoldner.

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Ein Ort, der einen längeren Atem, hat als ich

LITERATURFEST SALZBURG / IRMGARD FUCHS

19/05/16 Fast ein wenig verängstigt angesichts der Übermacht des Ortes, zugleich selbstbewusst und aufmüpfig stellt sich die junge Salzburger Autorin Irmgard Fuchs im Booklett-Text zum Literaturfest ihrer Heimatstadt. Den Fragen - in den leeren Flaschen am Bahnhofsvorplatz, im Schatten der Felswände, im Inneren der Katakomben, zwischen den Zwergen - habe sich ohnehin jeder selber zu stellen.

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Es wird sicher alles besser

LITERATURFEST SALZBURG / VLADIMIR VERTLIB

18/05/16 Auf der 12.30-Schiene des Literaturfestes, im Hotel Auersperg, im oenm-Studio im Künstlerhaus oder im ICT&S Center in der Philharmonikergasse, lesen Autorinnen und Autoren, die mit Salzburg eng verbunden sind. Vladimir Vertlib lebt in Salzburg und Wien. – Sein Salzburg-Text im Booklet erzählt von einem nächtlichen Marsch am Ende der „Balkanroute“ über die Fußgängerbrücke nach Freilassing.

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Mit Buch und Rad und Tat

LITERATURFEST SALZBURG / ERÖFFNUNG

18/05/16 Das neunte Literaturfest Salzburg wird heute Mittwoch (18.5.) eröffnet und bietet bis Sonntag (22.5.) wieder „gegenwärtige Positionen, literarische Neuerscheinungen und subtile Unterhaltung“. In den Schaufenstern der Stadt sind Texte von Teresa Präauer nachzulesen. Globaler, gesellschaftlicher und politischer Veränderung  sind zahlreiche Veranstaltungen gewidmet.

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In den Arkaden wellten sich die Bücher zum Verkauf

LITERATURFEST SALZBURG / MONIKA RINCK

17/05/16 „Wie Salzburg im Kopf von anderen, Fremden herumgeistert, die schon bald keine Fremden mehr sind“, davon erzählen die Autorinnen und Autoren, die von 18. bis 22. Mai beim neunten Literaturfest in Salzburg weilen werden, im Booklett. Monika Rinck liest bei der Eröffnung am Mittwoch (18.5.) aus „Risiko und Idiotie“. – Hier schaukelt sie derweil auf den Wogen der Salzach und an den Perlketten des Schnürlregens.

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Wie viel Gegenwart verträgt die Literatur?

LITERATURFEST SALZBURG / HINTERGRUND

17/05/16 „Die Literatur schuldet der Realität nichts“, hat jüngst die Autorin Anna Mitgutsch in Salzburg gesagt. Die Organisatoren des Literaturfests – die Literaturvermittlerin Christa Gürtler, der Verleger Jochen Jung und der Buchhändler Klaus Seufer-Wasserthal – unterhalten sich hier ebenfalls über „Gegenwärtigkeit“, eines der Themen des Festivals von 18. bis 22. Mai.

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Der Engel der Geschichte wird über mich geflogen sein

STEFAN ZWEIG POEKTIKVORLESUNG / MAJA HADERLAP

09/05/16 „Im Archiv finde ich die Einlieferungsliste vom 13. November 43 abends, Name und Häftlingsnummer meiner Großmutter, die Namen der Nachbarinnen, der Paula Maloveršnik, der Bauersleute Pegrin, der Kach-Frauen, Maria und Anna Rotter, Polinnen, Jüdinnen, eine Tschechin...“

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Es ist beschämend

LITERATURHAUS / INSTALLATION / AUSSTELLUNG

04/05/16 Stacheldraht vor dem Literaturhaus. Fünf Meter breit und drei Meter hoch ist der Zaun. Hoffentlich „nur“ eine temporäre Installation und keine düstere Zukunftsvision. Die aktuelle Situation von Menschen auf der Flucht und die unbefriedigende EU-Politik haben Tomas Friedmann zu der Intervention angeregt. Parallel zur Ausstellung „Während des Gehens verloren wir unser Gesicht“ mit Werken von Ceija Stojka.

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Jedes Werk ist ein einziger großer Roman

LESUNG ANNA MITGUTSCH

02/05/16 Vor der Kulisse der jahrhundertealten Bücher drinnen und des Klangs der stimmungsvoll läutenden Glocken draußen beginnt Anna Mitgutsch zu lesen: Vom Erinnern, von Entfremdung und Sprachlosigkeit handelt der neue Roman, von einem alten Vater und einer nicht mehr jungen Tochter, die trotz aller Liebe nicht zusammenfinden. Anna Mitgutsch las aus ihrem neuen Roman „Die Annährung“.

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Die Literatur schuldet der Realität nichts

TAGUNG / ANNA MITGUTSCH / VERSUCHE ÜBER DAS FREMDSEIN

02/05/16 Schuldet die Literatur der Realität etwas und wenn ja, was? Wenn es Frauenliteratur gibt, müsste es dann nicht auch Männerliteratur geben? Und wie spricht man dieses englische „indefatigable“ jetzt wirklich aus? Beim Symposium „Versuche über das Fremdsein“ anlässlich der  Verleihung des Ehrendoktorats an Anna Mitgutsch wurden diese und noch mehr Fragen aufgeworfen und - vielleicht - beantwortet.

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Besser Gartenzwerg als Lehrer

LITERATURHAUS / ANTONIO FIAN

29/04/16 Aus den Träumen des Antonio Fian: Die Mutter erklärt ihrem Sohn, dass man eh schon sofort am Tag nach dessen Geburt den Beruf des Gartenzwergs für ihn vorgesehen habe. Lehrer geht auch. Notfalls.

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Manch einer vergibt, um anderen zu helfen…

LITERATURHAUS / LESUNG ALEŠ ŠTEGER

28/04/16 „Manch einer vergibt, um anderen zu helfen. Die Mehrheit von uns vergibt, um sich selbst zu helfen. Aus Eigennutz. Es gibt aber eigenartige Menschen, die in der Überzeugung vergeben, die Welt zu retten. Woher stammt dieser Glaube? Wer schreibt ihnen ihre einzigartige Rolle zu? Wer flüstert ihnen ihre Gedanken ein? Und dazu derart gefährliche Gedanken, die immer an einem ganz bestimmten Ort zu einer ganz bestimmten Zeit auftauchen….“

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