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Ein Kaffee und ein Kipferl…

LESEPROBE / SCHÖCHL / LEBENSMITTELGESCHICHTE(N)

10/03/13 Wie ist die Pizza Margherita zum Namen der Gemahlin des italienischen Königs Umberto I. gekommen? Und wie wie hat der „Kaiserschmarren“ als typisches Menü der Holzknechte und Almhirten sein imperiales Attribut bekommen? Das Croissant haben – jedenfalls der Legende nach – die Türken nach Wien und Marie Antoinette nach Paris befördert. – Leseprobe aus dem bei Pustet erschienenen Buch „Lebensmittelgeschichte(n)“ von Josef Schöchl.

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Ein Lichtstrahl, beim Henker, ja!

LESEPROBE / WERNER THUSWALDNER / DAS JUBILÄUM

05/02/13 Stille Nacht. Kann es sein, dass tatsächlich eine Institution besteht einzig zum Zweck der weltweiten Bekanntmachung dieses einen Lieds? Schwer denkbar, „aber bei uns in Bagdad“ möchte man sagen, frei nach dem legendären Ö1-Kabarett „Watschenmann“. Werner Thuswaldner hat sich eine Geschichte ausgedacht, die sich vielleicht so zutragen könnte. Nur in Bagdad? Hier eine Leseprobe aus Thuswaldners neuen Roman „Das Jubiläum“.

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Ist das nicht etwa eine Groteske?

LESEPROBE /AMANSHAUSER / ES WÄRE SCHÖN, KEIN SCHRIFTSTELLER ZU SEIN

20/12/12 „Ich war ein Meister im Staunen und eine Null im Glauben“, schrieb er einmal über sich selbst. In dieser Haltung, gleichermaßen offen und radikal skeptisch, richtete er sich über Jahrzehnte auf seinem Beobachtungsposten ein, einem Haus am Hang des Salzburger Festungsbergs, zurückgezogen, aber nicht isoliert, abgekehrt, aber alles andere als gleichgültig.“ So Daniel Kehlmann über Gerhard Amanshauser. Amanshauser  wäre am 2. Jänner 2013 85 Jahre alt geworden. – Hier eine Lesprobe aus seinen Tagebüchern.

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Live von der Musik-Müllhalde

LESEPROBE / NEIDHART, PLATZGUMER / MUSIK IST MÜLL

18/12/12 „Oft wird er nicht einmal ausgepackt vor dem Wegwerfen, sondern ungehört von vornherein als lästiger Müll deklariert.“ Krass beschreiben Didi Neidhart und Hans Platzgumer das Schicksals eines zeittypischen Pop-Songs, heruntergesaugt aus einer „Wolke aus Müll“, hineingeboren in eine musikalische Wegwerfgesellschaft. – Eine Leseprobe aus dem Essayband „Musik ist Müll. Die Abgründe der Popmusik“. Neidhart und Platzgumer sind ausübende Musiker und wissen (leider), wovon sie schreiben.

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Das Jesuskind klaut eine Spielkarte

LESEPROBE / WEIHNACHTSBRÄUCHE IN ÖSTERREICH

04/12/12 Im Buch „Weihnachtsbräuche in Österreich“ von Reinhard Kriechbaum, erschienen im Verlag Anton Pustet, ist auch die Christkindl-Verehrung ein Thema. Allein in Salzburg kann man himmlischen Segen von dieser Seite an drei Orten erbitten.

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Perchtenmilch und Kindersegen

LESEPROBE / STÖGMÜLLER / RAUNÄCHTE ERZÄHLEN

19/11/12 Sagen und andere Geschichten von den Raunächten, mehrheitlich aus einer Zeit, als man diese richtiger „Rauhnächte“ schrieb: Weil vom Räuchern, vom Umgang mit dem Weihrauchfass, kommt der Name. – Den Raunächten gilt ein neues Buch von Nina Stögmüller im Verlag Pustet. Frau Percht ist eine, die traditionellerweise in den Raunächten umgeht.

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Kopflos unter bellenden Menschen

LESEPROBE / WEINMÜLLER / DEN LETZTEN KÜSSEN DIE HUNDE

15/11/12 „Den Letzten küssen die Hunde“ heißt ein neues Buch mit Kurz- und Kürzestgeschichten von der Salzburger Autorin Gerlinde Weinmüller. Es ist in der Edition Garamond erschienen. – Hier als Leseprobe einige Apercus.

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Hintergrundgeräusche des Alleinseins

LESERPROBE / SEIDENAUER / HAUSROMAN

09/11/12 „Was ein Haus vom Leben erzählen würde, wenn es nicht dessen stummer Zeuge wäre“: Das erzählt Gudrun Seidenauer in ihrem neuen Buch, das im Residenz Verlag erschienen ist, in ihrem „Hausroman“. Das Haus beobachtet seine Bewohner. Es denkt sich seinen Teil, verstört die Leser mit seinem Scharfblick auf die erdachten und gefühlten Sorgen der Menschen, fühlt deren Sehnsüchte und Ängste - und kann doch nicht eingreifen. Natürlich nicht. – Hier eine Leseprobe.

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Vom Jetzt und von der Ewigkeit

LESEPROBE / JOSIPOVICI / HINTERHÄUSER / UNENDLICHKEIT

12/08/12 Da schreibt einer einen Roman, für deren Hauptfigur Giacinto Scelsi Pate gestanden ist, der Aristokrat unter den Komponisten, der abgehoben und abgeschottet von der Welt in seinem Schloss hochelitäre Sphärenmusik schreibt (oder noch schlimmer von dienstbaren Geistern schreiben lässt). Als Übersetzer des Buchs von Gabriel Josipovici wählte der Verleger Jochen Jung einen, der Scelsi kennt: Markus Hinterhäuser. Scelsi galt einer der "Kontinente" Hinterhäusers. Der vorigjährige Festspielintendant und langjährige Konzertchef wurde übrigens wie Scelsi in La Spezia geboren. - Hier eine Leseprobe.

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Die ganze Menschlichkeit ging verloren

LESEPROBE / FEINGOLD / WER EINMAL GESTORBEN IST, DEM TUT NICHTS MEHR WEH

24/05/12 Kaufmann. Reisender. KZ-Häftling. Inhaber eines Modegeschäftes in Salzburg bis 1977. Seit 1977 Leiter der Israelitischen Kultusgemeinde der Stadt Salzburg. Vortragender. Lehrender. Zeitzeuge: Marko M. Feingold, geboren 1913 in Neusohl in der heutigen Slowakei, wird 99. Jahre alt. Der Otto Müller Verlag hat aus diesem Anlass seine Biographie neu aufgelegt. – Hier eine Leseprobe aus dem Kapitel "Die ganze Menschlichkeit ging verloren – Auschwitz".

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