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Man trennt sich einvernehmlich

UNIVERSITÄT MOZARTEUM / REKTORAT

09/06/16 „Der Universitätsrat der Universität Mozarteum Salzburg und der Rektor der Universität Salzburg, Prof. Dr. Siegfried Mauser, haben sich heute darauf verständigt, das Dienstverhältnis zwischen der Universität Mozarteum Salzburg und Prof. Mauser einvernehmlich per 30.6.2016 aufzulösen.“

„Das in München gegen mich laufende juristische Verfahren bindet einen großen Teil meiner persönlichen Ressourcen“, so der scheidende Rektor Siegfried Mauser. „Daher habe ich mich entschlossen, meine Tätigkeit am Mozarteum Salzburg zu beenden. Er setze diese Maßnahme ais Verantwortung für das Haus, „da ich vermeiden möchte, dass die Universität Mozarteum Salzburg durch die gegen mich erhobenen, wenn auch ungerechtfertigten, Vorwürfe Schaden nimmt.“

Mauser betont in der Presseaussendung der Universität Mozarteum vom Donnerstag (9.6.) Nachmittag „dass ich mir im Zusammenhang mit den Anschuldigungen, die zwei Ex-Kolleginnen aus München gegen mich erhoben haben, nichts vorzuwerfen habe. Man kann mir vorwerfen, dass ich die Grenzen der Höflichkeit überschritten habe, wofür ich mich auch entschuldige. Niemals habe ich aber die Grenze der Selbstbestimmung überschritten.“ Er sei „sehr zuversichtlich, dass dies in nächster gerichtlicher Instanz auch anerkannt“ werde.

Viktoria Kickinger, Vorsitzende des Universitätsrates der Universität Mozarteum Salzburg: „Ich bedanke mich im Namen des Universitätsrates bei Prof. Mauser für seinen großen Einsatz als Rektor der Universität.“ Wie das jüngste „QS World University Ranking“ zeige, sei das Mozarteum eine der angesehensten Kunstuniversitäten weltweit und eine der wenigen Universitäten
Österreichs, die in diesem Ranking top-gereiht sei, so Kickinger, die dieser Tage auch als künftige Rechnungshofspräsidentin gehandelt wurde. „Prof. Mauser hat sowohl als Rektor als auch als
Künstler viel dazu beigetragen, dass die Universität heute so positioniert ist.“

Nun sei, so Kickinger, sei auch von der Universität Mozarteum Salzburg viel Unsicherheit genommen worden: „Ich bin froh über diese gemeinsame Entscheidung. Wir zollen Prof. Mauser großen Respekt dafür, dass er seinen persönlichen Rechtsstreit nicht zu einem Thema des Mozarteums hat werden lassen.“

Auch der Senat der Universität Mozarteum hat wie folgt dazu Stellung genommen und „begrüßt die Entscheidung des Rektors, eine einvernehmliche Lösung mit dem Universitätsrat herbeizuführen, um Schaden vom Haus abzuwenden.“

Die Universität Mozarteum Salzburg wird nun so rasch wie möglich das Rektorat neu ausschreiben. Bis zur Ernennung des neuen Rektors oder der neuen Rektorin führt die Vizerektorin für Ressourcen, Brigitte Hütter, die Geschäfte der Universität. (Universität Mozarteum)

Bild: dpk-klaba

 

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