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Frühlingswetter am Verhandlungstisch

KOMMENTAR

26/03/10 Von Reinhard Kriechbaum - Ob man es nun "Ausfallshaftung" oder "Subvention" nennt: Die öffentliche Hand wird zahlen müssen für die Osterfestspiele, aber das ist schon in Ordnung so für eine Unternehmung, die Oper und Musik als Vehikel nutzt, aber vor allem dem Erzielen von Standort-Image und kultur-touristischer Umwegrentabilität dient.

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Hilfe, Madame Eliette droht!

KOMMENTAR

23/03/10 Von Reinhard Kriechbaum - Mit dem bevorstehenden Beginn der Osterfestspiele nimmt der Theaterdonner logischerweise wieder zu. Eliette von Karajan droht sogar, dass man den Namen ihres Verblichenen nicht mehr werde verwenden dürfen in Zusammenhang mit den Osterfestspielen.

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Die Kirche im Dorf lassen!

GASTKOMMENTAR

22/03/10 „Warum so viele Fälle aus dem katholischen Bereich? Warum blieben sie so lange unter der Decke?“, fragt Rupert Klieber, der Stellvertretende Leiter des Instituts für Kirchengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Hier seine „Ausführungen über den historischen Hintergrund der aktuellen Serie aufge­deckter kirchlicher Missbrauchsfälle“.

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Andere haben sich schon früher erinnert

FEUILLETON

21/03/10 Nein. Die DrehPunktKultur-Redaktion ist nicht auch zu einer der zahllosen Empfängerinnen von Anklageschriften ehemaliger Internatszöglinge geworden. Dafür sind wir als Kulturmedium doch nicht einschlägig genug. Wir haben einfach einmal ein paar Bücher aus dem Regal gezogen. Einladungen zum "Erinnern" hat es schon immer gegeben.

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Salzburger Normalität

GLOSSE

18/03/10 Von Reinhard Kriechbaum - So sind sie, die Parteien im Salzburger Landtag. Da haben sie doch am Mittwoch Nachmittag (17.3.) bei einer der seltenen Sitzungen des Salzburger Landtages einmütig beschlossen, den Festspielen den Bundesrechnungshof auf den Leib zu hetzen.

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Berichte der Zöglinge

GLOSSE

15/03/2010 Von Werner Thuswaldner - Jede Zeitung, die auf sich hält, stöbert in diesen Tagen jemanden auf, der durch eine scharfe katholische Erziehung gegangen ist. Sie geben Einblick in ihre Erlebnisse. Das Erschütternde, an dem, was es da zu lesen gibt, ist, dass diese Internatszöglinge gebrochen worden sind.

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Salzburger Nockerl unter Schutz!

GLOSSE

11/03/10 Von Reinhard Kriechbaum - „Immaterielles Kulturgut“ - das ist das, was man unbedingt für die Nachwelt bewahren muss. Die Löcher im Schweizer Käse zum Beispiel. Wir sind sehr enttäuscht: Die Luft in den Salzburger Nockerln steht nicht auf der jetzt veröffentlichten Liste. Dafür das durchaus handfeste Hundstoaranggeln.


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Vorher reden, bitte!

GLOSSE

05/03/10 Von Reinhard Kriechbaum - Die FPÖ weiß schon jetzt, dass da mit Geld (wessen auch immer) Schindluder getrieben wird. Und demnächst werden viele laut aufschreien, dass unser ach so hübsches Weltkulturerbe schon wieder von einer wild gewordenen Kunst-Mafia verunstaltet wird. Auf die Reflexe der Leute, die den "gesunden Menschenverstand" bei der Kunstbetrachtung für sich gepachtet haben, und auf die niedrigen politischen Instinkte ist immer Verlass.

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Vernetztes Gespräch in einer vernetzten Welt

FEUILLETON / EUROPEAN ACADEMY OF SCIENCES AND ARTS

05/03/10 Von Reinhard Kriechbaum - "Darum hat in der Gemeinde / jedermann ihn gern zum Freunde" hat Wilhelm Busch gedichtet. Heute nennt man solche gesellschaftlichen Alphatiere auf gut Neudeutsch "Networker". Einer der begnadeten Fäden-Verknüpfer in Salzburg ist Felix Unger, der Präsident der Europäischen Akademie der Wissenschaft und Künste. Man feiert morgen, Samstag (6.3.), das zwanzigjährige Bestehen.

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Sie sind doch besser als ihr Ruf!

GASTKOMMENTAR

04/03/10 Ein Kriminalfall in Salzburg - ein Bursch hat eine im Zug sterbende Frau bestohlen. Und die Berichterstattung in den Medien: Warum reden alle nur vom "bösen Buben" und niemand von der jungen Frau, die sich positiv engagiert und Hilfe geholt hat? Gedanken von Christina Repolust, der Vorsitzenden im Fachbeirat Jugend/Bildung/Kultur des Landeskulturbeirates Salzburg.

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Der Aufbruch ins Facebook

KOMMENTAR

03/03/10 Von Reinhard Kriechbaum - Die emphatische Pose eines Dirigenten macht sich auf dem Konzertring-Folder deutlich besser als das bisherige Orange oder Rot. Vom ausgehenden 19. Jahrhundert hat sich die Salzburger Kulturvereinigung mit einem gewaltigen Salto direkt ins 21. Jahrhundert katapultiert.


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„Das Orchester lässt sich eh gerne ausbeuten“

KOMMENTAR

26/02/10 Von Heidemarie Klabacher - ... und die Dirigentin dirigiert ohne Honorar. Ganz zu schweigen vom Kuvertieren von Massensendungen (zusammen mit der Geschäftsführerin) und dem unbezahlten Moderieren eines weiteren Jungendkonzerts: „Weil das am billigsten ist“, sagt Lisi Fuchs.

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Die Ralley der Pharisäer

GLOSSE

25.02.2010 Von Werner Thuswaldner - Wer von beiden, die Katholiken oder die Protestanten, beherrscht die in Jahrhunderten eingeübte Praxis der Doppelmoral besser?

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Ostern gehört zu den Festspielen

GASTKOMMENTAR

24.02.2010 Wolfgang Danzmayr wundert sich in einem Gastkommentar wie andere auch, wie über die Causa prima im Leit-Printmedium Salzburgs berichtet wird. Und er sähe die Zeit gekommen, das österliche Festival so wie einst die Pfingstfestspiele an die Sommerfestspiele anzuschließen.

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Karajan-Lakritze

GLOSSE

23.02.2010 Von Reinhard Kriechbaum - Die Rute steht jetzt wieder im Fenster, so mächtig und drohend, als ob nicht Fastenzeit, sondern Krampustag wäre: Ein bisserl blöd noch sollen sich unsere Politiker und Wirtschaftskämmerer aufführen - und schon sind sie endgültig perdü, die Berliner Philharmoniker. "Mit freundlichen Grüßen", könnte unter dem Kündigungsbrief stehen, argwöhnt die Kollegin vom gedruckten Großformat in der heutigen Ausgabe.

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