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Jetzt brennen die Glühbirnen

KOMMENTAR

05/11/13 Von Reinhard Kriechbaum – Es ist einfach schön, in einem Konzert zu sitzen, in dem fünfhundert junge Leute das Podium und gute zweitausend Menschen den Zuhörerraum bevölkern. Alte und junge. Da relativieren sich viele Unkenrufe, dass die klassische Musik, das Konzert als Darbietungsform angeblich so ganz und gar keine Zukunft hätten.

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Winkeladvokaten fürs Weltkulturerbe

KOMMENTAR

04/11/13 Von Reinhard Kriechbaum – Touristen wissen im Regelfall, wie und wo sie an Informationen über Salzburg kommen: Mitten in der Altstadt, am Mozartplatz gibt es die dafür notwendige Infrastruktur. Verspüren Salzburger selbst Schwellenängste, wenn sie etwas über ihre eigene Weltkulturerbe-Stadt wissen möchten?

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Bitte auch U-Boote!

KOMMENTAR

31/10/13 Von Reinhard Kriechbaum – Endlich ein Thema, das echt Bewegung in die Schlagzeilen bringt: „Amphibienbus sorgt für Wirbel“ titeln weniger begnadete Schreiber. So als ob es in der Salzach, trotz neuer Staustufe Lehen, nicht schon genug Gekräusel gebe. „...schlägt Wellen“: Das macht schon mehr her.

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Musik für Hörer, nicht für Versteher!

GASTKOMMENTAR

 

29/10/13 Es gab und gibt wieder einmal rechten Hickhack um die Salzburg Biennale. Gerhard Wimberger, als Neunzigjähriger der Doyen der Salzburger Komponistenzunft, mag gar nicht um Besucherzahlen, Freikarten und Erlöse diskutieren. Er will, was die Anziehungskraft und Qualität der Neuen Musik anlangt, nicht zuletzt seine Kollegen in die Pflicht genommen wissen.

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Innsbruck als – schlechtes – Beispiel

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GASTKOMMENTAR

24/10/13 Vor wenigen Tagen hat es wieder einen kleinen Schlagabtausch gegeben zwischen der Stadt-ÖVP und Bürgermeister Schaden (SPÖ) in Sachen Salzburg Biennale. Martin Mumelter, Leiter des Instituts für Neue Musik an der Universität Mozarteum Salzburg, zeigt am Beispiel Innsbruck, wie schnell gute Initiativen auch wieder versanden.

 

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Die bessere Idee: Selbst mal hingehen...

115116IM WORTLAUT / SALZBURG BIENNALE

24/10/13 Die Fetzen fliegen wieder einmal, und vor allem der Print-Boulevard am Ort tut sich mit emsiger Meinungsbildung gegen die Salzburg Biennale hervor. - In dieser Situation haben sich Biennale-Leiterin Heike Hoffmann und der Vorstand des Festivals zu Wort gemeldet. Die Künstlerische Leiterin der Biennale richtet einen Offenen Brief direkt an den ÖVP-Klubobmann Christoph Fuchs. Die beiden Schreiben im Wortlaut.

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Der Rasenmäher läuft

KOMMENTAR

21/10/13 Von Reinhard Kriechbaum – Die Landesregierung hat den Rasenmäher angeworfen. Der fährt nicht nur über saftiges Wiesengrün, sondern bald auch über die Kultur-Pflanzen. Dass seine Schneiden erst im Jahr 2015 wirklich zu spüren sein werden, ist wenig trostreich. Denn schon im kommenden Jahr geht das Sparen an die Substanz.

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Fördermittel und Human-Kapital

KOMMENTAR

17/10/13 Von Reinhard Kriechbaum – Die Bilanz der Salzburg Biennale ist alles andere als berauschend. Da kann man die Dinge drehen und wenden, wie man will. Der Ist-Zustand: Der Erlös aus Kartenverkäufen sank 2013 von 30.000 auf knapp 21.000 zwei Jahre zuvor. Das war zu erwarten, weil die Biennale ja auch um ein Wochenende kürzer war und die Kontingente – aber eben auch die Einnahmemöglichkeiten – geringer waren.

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Mit dem Öffi zum Ölverheizer

KOMMENTAR

10/10/13 Von Heidemarie Klabacher – Es gibt von der Stadt Salzburg mehr Geld fürs Winterfest: Alle Parteien sind sich unterdessen offenbar klar darüber, dass man es hier mit hochwertiger Kultur zu tun hat. Zugleich aber hat man dem Festival für Noveau Cirque die Rute ins Fenster gestellt: Zu viel Geld werde im Wortsinn verheizt.

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Schlechte Zeiten für gute alte Nazi

KOMMENTAR

02/10/13 Von Reinhard Kriechbaum – In Tirol hat man vieles unter den Tisch gekehrt. Aber seit dort Schwarz-Grün in der Regierung sitzen, hat man den Deckel einfach nicht auf dem Topf halten können: Zu sehr brodelt die volkskulturelle Suppe, in der immer noch so manches Fleischstück ehrwürdigen Alters verkocht wird. Könnte uns Salzbürgern das auch blühen?

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Habemus Marcum

KOMMENTAR

26/09/13 Von Reinhard Kriechbaum – Irgendwie ist es am Mittwoch (25.9.) so gelaufen wie beim letzten Konklave: Der weiße Rauch kam früher als erwartet, der ins Auge gefasste Termin des Pressegesprächs wurde eiligst um eine Stunde vorverlegt. Den Konsens hatte man wohl schon beim Vor-Konklave, in informativen Gesprächen vorab, gefunden.

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Festspiele der Publikumsherzen

KOMMENTAR

30/08/13 Von Reinhard Kriechbaum – „Einen Riecher für das, was die Menschen sehen wollen – nicht den Riecher für die Presse.“ Was Alexander Pereira seinem Schauspieldirektor und Nachfolger ab 2015, Sven-Eric Bechtolf, in der Abschlusspressekonferenz der Festspiele bescheinigte, gilt natürlich auch für ihn selbst.

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Knight Rider

GLOSSE

26/08/13 Von Werner Thuswaldner – Es fällt auf, dass Sebastian Vettel nach den gewonnenen Formel-1-Rennen immer von „wir“ spricht. So auch gestern wieder in Belgien. „Es war ein fantastisches Rennen von uns. Vom Start bis zum Ziel hatten wir eine großartige Strategie.“

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Die Festspiele steigen sich selbst auf die Zehen

KOMMENTAR

25/08/13 Von Reinhard Kriechbaum – In Zeiten des Kulturwirtschafts-Booms sind in allen Ecken und Nischen immer neue sommerliche Konzertreihen gewachsen. Es wurde zunehmend eng im ohnehin beengten Salzburger Sommer. Jetzt erledigen die Festspiele den Wildwuchs ganz alleine.

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Missbrauchter Jazz schlägt zurück

KOMMENTAR

21/08/13 Von Reinhard Kriechbaum – Je voller der Mund, desto bitterer kann der Nachgeschmack sein: Der selbsternannte Impresario Johannes Kunz hat Pleite gebaut. Der allerletzte „Salzburger Jazzherbst“ (es wäre der achtzehnte gewesen) wird also nicht mehr stattfinden.

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