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Ein Casanova namens Mozart

KLEINES THEATER / DIE WEBERISCHEN

14/04/16 Zuerst verführt er die Frauen, dann bringt er sie zur Verzweiflung, manchmal auch ohne den ersten Schritt: So macht Mozart von sich reden. Dass sich die Sorgen, Nöte und Streitereien der Weberischen Schwestern nicht nur um ihn drehen, dafür sorgt deren Mutter Cilly, die am liebsten alle Fäden ziehen würde.

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Ein Toi-toi-toi vom lieben Gott

ERZDIÖZESE / OTTO SCHENK

13/04/16 Wäre Gott in Otto Schenks Welttheater „Regisseur, Statist oder Kulissenschieber“? Diese Frage richtete der Salzburger Erzbischof Franz Lackner am Dienstag (13.4.) an den Schauspieler und Regisseur Otto Schenk. „Ich hätte Gott gerne als Souffleur gehabt“, so Schenk, „eigentlich mein ganzes Leben“. Und: „Ein Toi-toi-toi vom lieben Gott wäre auch nicht schlecht.“

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Mafia und Zistl-Alm

LANDESTHEATER / SPIELZEIT 2016/17 / SCHAUSPIEL

07/04/16 Alltag und Tagespolitik ohne Brechung, Verfremdung oder gar Poesie auf die Bühne gebracht - Theater heute? Zum Glück hat Schiller „Don Carlos“ geschrieben und da geht es - auch - um Politik. „Frei und gleich geboren“ ist das Motto der Spielzeit 2016/17 im Landestheater.

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Das ist kein Vergnügen, das ist Rock 'n' Roll

ARGE KULTUR / CHRISTOPH UND LOLLO

21/03/16 Wer tief stapelt, kann nur gewinnen. Nach diesem Motto führten Christoph und Lollo in der ARGEkultur durch ihr Kabarettprogramm „Das ist Rock 'n' Roll“ und geben mit Hausmannskost und Hebammenplädoyer einem oft totgesagten Genre neue Impulse.

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Das Leid der Opfer begaffen

SCHAUSPIELHAUS / THE SWING THING

18/03/16 Die hässlichen Seiten des Showgeschäfts rückt die Produktion „The Swing Thing“ – nach dem Roman „They Shoot Horses. Don’t They?“ - im Salzburger Schauspielhaus ins Licht.

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Romeo und Julia in Mittelamerika

THEATER IM KUNSTQUARTIER / DIE VERLOBUNG IN ST. DOMINGO

10/03/16 Über Congo Hoango schreibt Heinrich von Kleist, er sei „ein fürchterlicher alter Neger“. Ist er wohl auch. Jeder Weiße, der ihm unterkommt, ist geliefert. Die schwarzafrikanischen Sklaven revoltieren gegen die französischen Landesherren. Ausgerechnet in Congos Haus sucht der junge Gustav Rettung...

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Tragik und Komik in der Schwebe

SCHAUSPIELHAUS / IM SITZEN LÄUFT ES SICH BESSER DAVON

07/03/16 Alzheimer lässt grüßen, aber die Beklemmung wird durch Komik und Witz aufgehellt. Es gibt viele Gründe dafür, die Uraufführung des Stücks „Im Sitzen läuft es sich besser davon“ von Alois Hotschnig im Salzburger Schauspielhaus zu loben.

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Hereingelegt

KAMMERSPIELE / CYBER CYRANO

04/03/16 Er war schon bisher nie ihr Freund. Und mit dem Auftauchen der Neuen muss Susi ihre letzten Hoffnungen begraben. Oder? Mit viel manipulativem Geschick verstrickt sie den unwilligen Lover und die kecke Konkurrentin in absurde online-Affären… Gut gemacht, das Jugendstück „Cyber Cyrano“ in der Österreichischen Erstaufführung in den Kammerspielen.

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Unter der kleinen Wolke

ARGEkultur / KAMPF DES NEGERS

25/02/16 Ohne „Betroffenheitstheater“ erlebt zu haben, kommt man anders aus dieser Aufführung heraus, als man hinein gegangen ist. Wahrscheinlich ist es gerade dieser Unterschied zwischen „gut“ und „gut gemeint“, der das Besondere dieses Abends ausmacht: „Kampf des Negers und der Hunde“ von Bernard-Marie Koltès.

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Unerträgliche Schreckensberichte

LANDESTHEATER / KAMMERSPIELE / DIE GERAUBTEN MÄDCHEN

18/02/16 Die Entführung von 276 Schülerinnen durch Islamisten von Boko Haram im April 2014 löste einen globalen Aufschrei aus. „Bring back our Girls“ appellierten damals Promis von Michelle Obama bis Harald Krassnitzer über die sozialen Medien. Während der öffentliche Entrüstungssturm jedoch längst abgeflaut ist, warten noch immer tausende Frauen auf ihre Befreiung.

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Die Geister, die keiner rief

ARGEkultur / WIR SCHLAFEN NICHT

16/02/16 Nicht ganz leicht, das Ich jenen Konturen anzupassen, die – ja, wer eigentlich? – vorgibt: Da sehen wir also sechs Leute, die aus Holz ausgeschnittene Silhouetten-Männchen und -Weibchen mit sich schleppen, vor sich aufstellen, sich hinter ihnen positionieren. Und das möglichst Format füllend.

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Aus dem echten Schul(er)leben

TRIBÜHNE LEHEN / ZWEISPRACHIGER THEATERABEND

09/02/16 Das Theaterstück „Meine Zukunft – Benim Geleceðim“ handelt vom schulischen Alltag der Zwillingskinder Emrah und Gülcan. Das Stück der Wiener Theatergruppe „TemaSCHAU“ spielt humorvoll mit Klischees der Eltern und der Schule und zeigte, wie wichtig eine gute Ausbildung für Kinder und deren Unterstützung durch LehrerInnen und Eltern sind.

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Ein weiblicher Comedian in Burka – ey, krass!

LANDESTHEATER / FUNNY GIRL

09/02/16 Für Pedanten: Das Ding, bei dem nur der Augenschlitz offen bleibt, heißt gar nicht Burka, sondern Niqab. Aber wir Arabisch-Analphabeten kennen nur das eine Wort für das Frauengewand, in das sich alle Vorurteile, tendenziösen Unterstellungen und unangenehmen Beobachtungen so wunderpaar einpacken lassen. Ist all das mal sehdicht in schwarzen Stoff gehüllt, so vor-verurteilt sich's deutlich unbelasteter.

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Bullenschweine oder Bulldoser?

ARGE / MotzArt KABARETT FESTIVAL / PALFRADER & SCHEUBA

08/02/16 Wenn zwei kommen und „den Stier bei den Flügeln packen“ wollen, dann sind sie – nonaned – im Sturm auf Red Bull und seinen Urvater Didi Mateschitz: Mit dem geflügelten Wort vom „Flügel verleihen“ lässt sich trefflich spielen, intelligent und weniger intelligent – allerdings: kaum etwas, was dazu noch nicht gesagt worden ist.

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Feindbilder, nein danke!

ARGE / MotzArt KABARETT FESTIVAL / ZIMMERSCHIED

05/02/16 Personen- statt Hochwasserschutz? So wie der über schwule Regenbogen-Lehrer-Familien mit Monster aus der Samenbank redet. Oder über Handy-Nutzer mit mehr als dreißig Apps. Oder über den „liebreizenden Weihbischof von Passau“ mit seiner Nonnen-WG… Sigi Zimmerschied reißt mit seinem „Hochwassermonolog“ alles mit, was politisch korrekten Tugenwächtern heilig ist. Wie wohltuend!

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