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Stille Ängste im Tumult

SCHAUSPIELHAUS / SUPERGUTE TAGE

24/05/16 Die Welt des Christopher Boone ist sonderbar und anders. Das Ensemble des Schauspielhauses zeigt mit „Supergute Tage“ ein berührendes Jugendstück über Neugier, Mut und die wunderbare Chance, unsere Welt mit anderen Augen zu sehen. Premiere war am Montag (23.5.).

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Besuch in der bizarren Bar

ARGEkultur / HAFEN DER GESTRANDETEN SEHNSÜCHTE

20/05/16 Die wohl bizarrste Bar Salzburgs hat am Donnerstag in der ARGEkultur erstmals ihre Pforten geöffnet. In diesem „Hafen der gestrandeten Sehnsüchte“ präsentieren Regisseur Reinhold Tritscher und die LAUBE VOLXtheaterwerkstatt schräge Vögel und einsame Herzen mit all ihren Talenten und alltäglichen Schicksalen.

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Unterhaltsamer Tumult

ARGEkultur/ ENGLISH DRAMA GROUP / ON THE RAZZLE

18/05/16 Zwanzig Amateurschauspieler spielen ein Stück aus Österreich in einer englischen Adaption vor deutschsprachigem Publikum. Die „English Drama Group Salzburg“ braucht keine aufwendige Bühne, um glänzend zu unterhalten. Ein amüsanter wienerisch-englischer Abend mit „On The Razzle“.

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Nicht gestrauchelt

SCHAUSPIELHAUS / DER ZERBROCHENE KRUG

12/05/16 Junge Leute lernen das Stück kennen, die „Story“ und Kleists Sprache. Und unterhaltsame eineinhalb Stunden ohne Pause sind es auch. Ältere Herrschaften vergleichen Theater und aktuelle Politik und fühlen sich ebenfalls gut unterhalten von der Produktion „Der zerbrochene Krug“ am Schauspielhaus Salzburg.

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Der Primus unter den Pares

SEEKIRCHEN / EIN BERICHT FÜR EINE AKADEMIE

12/05/16 Er verfüge über die „Durchschnittbildung eines Europäers“, sagt Rotpeter selbstbewusst. In Wirklichkeit hat der Affe, den Franz Kafka seinen „Bericht für eine Akademie“ vortragen lässt, deutlich mehr davon: Im Gegensatz zum Durchschnittseuropäer hat er ja immer intensiv darüber nachdenken müssen, was das Menschsein ausmacht.

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Gedanken entdecken Wüsten

ARGE KULTUR / EIN KIND UNSERER ZEIT

10/05/16 „Ich...“, schreit er hinaus und lässt keinen Zweifel daran, dass wir es mit einem Egomanen zu tun haben, „... bin … Soldat!“ Er sei es gerne, immer wieder freue er sich, „in Reih und Glied zu stehen“. Ödön von Horvath ließ „Ein Kind unserer Zeit“ zu Wort kommen und Max Pfnür spielt eine Dramatisierung des Romans in der ARGEkultur.

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Hunde sind klug genug, zu schweigen

KLEINES THEATER / AUFZEICHNUNGEN EINES WAHNSINNIGEN

10/05/16 Nicht erst im „Januar desselben Jahres, das auf einen Februar folgt“ verliert Aksentij Iwanowitsch endgültig die Kontrolle über sich und die Welt. Oder diese die Kontrolle über ihn. Wolfgang Kandler spielt im Kleinen Theater Nikolai Gogol.

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So richtig gemütlich

SCHAUSPIELHAUS / ZUHAUSE

06/05/16 Der deutschen Schriftstellerin/Theaterautorin Ingrid Lausund ist etwas aufgefallen: Viele Leute, die sich bei IKEA oder anderswo „massen-individualistisch“ einrichten, sind eigentlich arme Schweine. Ihre Beziehungs- und sostigen Defizite leben sie gut gestylt aus.

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Bühne mit Aussicht

THEATER IM KUNSTQUARTIER / GLÄNZENDE AUSSICHTEN

26/04/16 Am Ende eines Studiums stehen große Erwartungen. Bei der Uraufführung ihrer Abschlussproduktion „Glänzende Aussichten“ zündeten die Schauspielstudenten des Mozarteums Martin Heckmanns sprachliche Feuerwerke und entblößten dabei nicht nur Selbstzweifel.

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Die Jelinek, der Terror und die Wut

SCHAUSPIELHAUS SALZBURG / SAISON 16/16

26/04/16 Ein Abonnenten-Plus von acht Prozent in der laufenden Spielzeit: Das ist eine Erfolgsmeldung vom Schauspielhaus Salzburg. Die Steigerung gehe nicht nur auf Partnerabos zurück, sondern den meisten Zuwachs verzeichneten die „klassischen“ Spielzeitabos, heißt es.

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Die Legende lebt

LANDESTHEATER / WILHELM TELL

25/04/16 Das Publikum mit „Regie“ zu ärgern, ist gar nicht mehr so leicht. Sex, Gewalt, Blasphemie und andere Kindereien ist man gewohnt zu dulden. Und Shakespeare wird weitere vierhundert Jahre leben. „Überdauern“ wird auch Friedrich Schiller, dessen „Wilhelm Tell“ immerhin bruchstückweise im Landestheater Premiere hatte.

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Ein Herz für (fast) alle Menschen

ARGE KULTUR / THEATER BODI END SOLE / ÜBERALL UND NIRGENDS

22/04/16 Tatort Sperlingstraße. Wie die Stadt heißt und wo sie liegt, spielt keine Rolle. Hier jedenfalls wiederholt sich Geschichte: Einst wurden hier Holocaust-Überlebende „zwischengelagert“ und zur „Weiterreise“ Richtung Palästina gedrängt. Jetzt endet hier ein in die andere Richtung fließender Flüchtlingsstrom. Und erneut macht sich in der Bevölkerung Widerstand breit.

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Nur Lesen ist noch anregender

LANDESTHEATER / KAMMERSPIELE / LEONCE UND LENA

18/04/16 Durch „ein Dutzend Fürstentümer, durchein halbes Dutzend Großherzogtümer und durch ein paar Königreiche“ ist Leonce gelaufen, „und das in der größten Übereilung in einem halben Tag“: So sah Partnersuche aus, bevor einschlägige Netzportale zur Verfügung standen.

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Ein Casanova namens Mozart

KLEINES THEATER / DIE WEBERISCHEN

14/04/16 Zuerst verführt er die Frauen, dann bringt er sie zur Verzweiflung, manchmal auch ohne den ersten Schritt: So macht Mozart von sich reden. Dass sich die Sorgen, Nöte und Streitereien der Weberischen Schwestern nicht nur um ihn drehen, dafür sorgt deren Mutter Cilly, die am liebsten alle Fäden ziehen würde.

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Ein Toi-toi-toi vom lieben Gott

ERZDIÖZESE / OTTO SCHENK

13/04/16 Wäre Gott in Otto Schenks Welttheater „Regisseur, Statist oder Kulissenschieber“? Diese Frage richtete der Salzburger Erzbischof Franz Lackner am Dienstag (13.4.) an den Schauspieler und Regisseur Otto Schenk. „Ich hätte Gott gerne als Souffleur gehabt“, so Schenk, „eigentlich mein ganzes Leben“. Und: „Ein Toi-toi-toi vom lieben Gott wäre auch nicht schlecht.“

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